Thomas Weitin, Jill Bühler, Judith Brottrager, Anastasia Glawion, Joël Doat
{"title":"Autorschaft und Literarische Kommunikation in Fanfiction-Portalen","authors":"Thomas Weitin, Jill Bühler, Judith Brottrager, Anastasia Glawion, Joël Doat","doi":"10.1007/s41244-023-00306-1","DOIUrl":"https://doi.org/10.1007/s41244-023-00306-1","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Der Beitrag nimmt mit Metadatenanalysen die Veränderungen der Harry Potter-Fanfiction im ›Corona-Jahr‹ 2020 in den Blick. Dazu wurden sämtliche Texte, die in diesem Jahr auf Fanfiktion.de neu geschrieben oder fortgesetzt worden sind, als Korpus aufbereitetet. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, nach welchen Mustern und Kriterien Autorinnen und Autoren Aufmerksamkeit für ihre Texte erhalten. Mit Hilfe von Netzwerkmodellen kann den Ergebnissen deskriptiver Statistik, deren Mittelwerte leicht zu narrativen Unschärfen in der Interpretation führen, eine evidenzbasierte Analyse unterschiedlicher Kommunikationsrollen an die Seite gestellt werden. Topic Models und Sentiment-Analysen der Harry Potter-Romane sowie von Fanfiction und deren Reviews untermauern einen sozialen Trend zum restriktiven Umgang mit Negativität und negativer Kritik.","PeriodicalId":42074,"journal":{"name":"LILI-ZEITSCHRIFT FUR LITERATURWISSENSCHAFT UND LINGUISTIK","volume":"22 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-10-24","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135315469","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"文学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Participation and Paratext","authors":"Niels Werber, Daniel Stein","doi":"10.1007/s41244-023-00311-4","DOIUrl":"https://doi.org/10.1007/s41244-023-00311-4","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Lang laufende, populäre Serienerzählungen wie Perry Rhodan (seit 1961) stellen für die Rezeptionsforschung eine besondere Herausforderung dar, weil die vielen über Jahre und Jahrzehnte hinweg in Form von Leserbriefen, Fanzines und Foren publizierten Kommentare genauso wenig zu überblicken sind wie die Abertausenden von Seiten umfassende Heftromanserie; sie bieten aber auch eine einzigartige Chance, da Leser:innen solcher Serien Fans sind, die dazu neigen, ihren eigenen Rezeptionsprozess ausgiebig zu kommentieren. Der quantitativen Herausforderung der populären Serie begegnen wir mit einer Fokussierung auf diejenigen Themen, die auch bei den Fans am meisten Beachtung gefunden haben. Unter dieser Vorgabe untersuchen wir den Paratext der Serie als privilegierten Raum der Leserkommunikation über und der seriellen Auseinandersetzung mit populären Erzählungen. In den Peritexten der »Leserkontaktseite« und den Epitexten des digitalen Fan-Forum lassen sich besonders populäre Aushandlungen zwischen Leser:innen, Autor:innen und Redakteur:innen beobachten und auf die Weiterentwicklung der Serie beziehen. Wie die Serie gelesen und wie sie weitergeschrieben wird, ist eine Frage der paratextuellen Aushandlungen und der Popularität dieser Aushandlungen.","PeriodicalId":42074,"journal":{"name":"LILI-ZEITSCHRIFT FUR LITERATURWISSENSCHAFT UND LINGUISTIK","volume":"19 2","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-10-24","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135266200","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"文学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"… das dien sin leben ein spiegel und ein bild si","authors":"René Wetzel","doi":"10.1007/s41244-023-00303-4","DOIUrl":"https://doi.org/10.1007/s41244-023-00303-4","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Wie wird ein Begriff konzeptualisiert, für welchen kein eindeutiger sprachlicher Ausdruck zur Verfügung steht? Eine entsprechende Semantik muss sich zwangsläufig sprachlicher Bilder bedienen, um den abstrakten Begriff oder Aspekte daraus sicht- und begreifbar zu machen und gleichzeitig an der Bedeutungsbildung mitzuwirken. Im Fall der Responsibilität wird der Diskurs u. a. durch die Spiegelmetapher mit ihrer Vielfalt an Bedeutungs- und Assoziationsmöglichkeiten geprägt. Der responsible Mensch orientiert sich an ihm vor Augen gestellten Spiegel- oder Vor-Bildern und trägt Verantwortung dafür, dass er für andere selbst ein solches vor Augen gestelltes Bild wird. Auch die innere moralische Instanz des Gewissens kann mit dem Sprachbild des Spiegels zum Abgleich mit herrschenden ethischen Normen anregen und als Ergebnis Responsibilität einfordern, welche individualethischer, sozialethischer oder kosmologischer Natur sein kann. Darin sind sich der monastische und der höfische Responsibilisierungsdiskurs (als Beispiel dienen die Engelberger Predigten sowie der Welsche Gast Thomasins von Zerclaere) in ihrer grundsätzlichen Ausrichtung durchaus ähnlich, auch wenn sich in den Narrativen der beiden Kulturbereiche spezifische Unterschiede bemerkbar machen. In beiden Diskursen erfolgt eine (nur graduell unterschiedliche) Übertragung von Verantwortung von unten nach oben in der sozialen Hierarchie. Dabei wird stets auch die Rolle des freien Willens bei der Zuschreibung und Übernahme von Verantwortung verhandelt.","PeriodicalId":42074,"journal":{"name":"LILI-ZEITSCHRIFT FUR LITERATURWISSENSCHAFT UND LINGUISTIK","volume":"25 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-10-17","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135994676","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"文学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Judith Brottrager, Joël Doat, Julian Häußler, Thomas Weitin
{"title":"Character Shifts in Harry Potter Fanfiction","authors":"Judith Brottrager, Joël Doat, Julian Häußler, Thomas Weitin","doi":"10.1007/s41244-023-00310-5","DOIUrl":"https://doi.org/10.1007/s41244-023-00310-5","url":null,"abstract":"Abstract In fanfictions, authors can explore the fictitious universe of a fandom without restricting themselves to its canonical rules and orders. These explorations are often linked to diverging character conceptualizations based on readers’ response to omissions and indeterminacies in the source material. Following a three part structure, we examine these character shifts in German Harry Potter fanfictions by (1) comparing basic frequency distributions of character names, (2) analyzing character co-occurrences in order to identify central character pairings as well as collocations surrounding these characters, and (3) using a word embedding-based approach to sentiment analysis to quantify the emotional charging of characters. We identified certain character types predestined for re-conceptualization, such as minor characters or figures from pre- or sequels who generate interest among fanfiction writers, as well as villainous characters whose redesign follows typical fanfiction tropes such as »Enemies to Lovers«.","PeriodicalId":42074,"journal":{"name":"LILI-ZEITSCHRIFT FUR LITERATURWISSENSCHAFT UND LINGUISTIK","volume":"4 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-10-13","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135852987","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"文学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Retente, Raynaldo, de lavorer","authors":"Jan Glück","doi":"10.1007/s41244-023-00297-z","DOIUrl":"https://doi.org/10.1007/s41244-023-00297-z","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Kann ein Fuchs für die Tötung eines Huhns zur Rechenschaft zu ziehen sein? Diese Frage mag aus Sicht moderner Rechtsordnungen unsinnig wirken, unter den spezifischen Bedingungen tierepischen Erzählens, in dem die anthropologische Differenz systematisch unterlaufen wird, handelt es sich aber um eine durchaus sinnvolle Fragestellung. Denn der Fuchs und seine Opfer sind hier nie einfach nur Tiere, sie referieren aber auch nicht unmittelbar auf außerliterarische Menschen. Vielmehr weisen sie eine immer neu zu bestimmende Plastizität auf, sodass die wiederholte Zuschreibung von Verantwortung an Tierfiguren zugleich als Verhandlung der Bedingungen einer Responsibilisierung von Menschen erkennbar wird. In der Folge der tierepischen Erzählungen von Gerichtsverhandlungen gegen den Fuchs entwickelt sich so ausgehend von Le jugement de Renart im 12. und 13. Jahrhundert ein volkssprachlicher Responsibilisierungsdiskurs, den der vorliegende Beitrag nachzeichnet. In Reinhart Fuchs, Van den vos Reynaerde und Rainaldo e Lesengrino , die in jeweils eigenständiger Art und Weise auf den Roman de Renart zurückgreifen, zeigt sich dabei in zunehmendem Ausmaß, dass der Mensch Verantwortung nicht nur für sich selbst vor Gericht, sondern auch für das Gerichtsverfahren und schließlich für die Gestaltung seiner sozialen Ordnung insgesamt übernehmen muss.","PeriodicalId":42074,"journal":{"name":"LILI-ZEITSCHRIFT FUR LITERATURWISSENSCHAFT UND LINGUISTIK","volume":"2 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-10-13","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135858326","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"文学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Geleit: Verantwortung als menschliche Praxis, mit Anderen durch Gründe Welt zu teilen","authors":"Eva Buddeberg","doi":"10.1007/s41244-023-00298-y","DOIUrl":"https://doi.org/10.1007/s41244-023-00298-y","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Mit dem Begriff ›Verantwortung‹ wird eine Praxis des Gründegebens bezeichnet, die konstitutiv für die Weise ist, wie Menschen miteinander Welt teilen. Ihr zugrunde liegt eine sprachlich verfasste Zurechnungsrelation, bei der ein Subjekt von einer Instanz für sein Handeln zur Rechenschaft gezogen wird, indem diese das Subjekt nach Gründen für sein Handeln fragt. Diese Praxis ist für das menschliche Zusammenleben wesentlich, auch da, wo nicht explizit von Verantwortung die Rede ist, vielmehr – wie etwa in der vormodernen Literatur – auf Konzepte zurückgegriffen wird, die doch in manchem eine Familienähnlichkeit zur hier skizzierten Praxis aufweisen.","PeriodicalId":42074,"journal":{"name":"LILI-ZEITSCHRIFT FUR LITERATURWISSENSCHAFT UND LINGUISTIK","volume":"16 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-10-13","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135858478","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"文学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"»Books like ...« Fan Literature by Book Influencers","authors":"Erika Thomalla","doi":"10.1007/s41244-023-00308-z","DOIUrl":"https://doi.org/10.1007/s41244-023-00308-z","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Der Beitrag beschäftigt sich mit Texten, die zwischen Fanfiction- und Genre-Literatur stehen. Von Verlagen und in digitalen Buch-Communities werden diese Texte damit beworben, dass sie an berühmte Klassiker der Genreliteratur wie Harry Potter, Twilight oder Die Tribute von Panem erinnern. Sie stammen überwiegend von Buchbloggern und Buchinfluencerinnen, die im Zuge wachsender Follower-Zahlen von lesenden zu schreibenden Fans wurden. Für Verlage sind sie attraktive Debütanten, da sie bereits eine große Community mit gemeinsamen Geschmacksvorlieben besitzen. Die Übertragung findet aber nicht nur auf der Inhaltsebene statt. Auch die Vermarktungsstrategien der Vorbilder werden teilweise übernommen. Die epigonalen Bücher werden so präsentiert, als handle es sich bereits um Kultbücher oder Klassiker. In der Rezeption geht dieses Kalkül allerdings nicht immer reibungslos auf. Die digitalen Fan-Gemeinschaften erweisen sich im Hinblick auf die Frage, welche Adaptionen zulässig und originell, welche unoriginell und einfallslos sind, und inwiefern die Anforderungen an das Genre erfüllt wurden, als differenzierte Leserinnen und Leser.","PeriodicalId":42074,"journal":{"name":"LILI-ZEITSCHRIFT FUR LITERATURWISSENSCHAFT UND LINGUISTIK","volume":"331 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-10-11","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"136210753","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"文学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Noblesse Oblige? – Responsibility for War Atrocities in ›Historical‹ Dietrich Epic as Exemplified by the Death of Etzel’s Sons in Middle High German Rabenschlacht (The Battle of Ravenna)","authors":"Tamara Elsner-Klug","doi":"10.1007/s41244-023-00299-x","DOIUrl":"https://doi.org/10.1007/s41244-023-00299-x","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Wenn Leid geschieht, beginnt reflexartig die Suche nach einem Verantwortlichen, dem die Verantwortung für dieses Leid übertragen werden kann, was das Leid aus der Kontingenz heraus in fassbare und handhabbare Kausalität überführt. Spannend wird die Frage nach der Verantwortlichkeit für Leid besonders dann, wenn sich verschiedene Beurteilungsinstanzen nicht einig sind, wem die Verantwortung zuzuschreiben ist, wie beim Tod der Etzelsöhne in der Rabenschlacht . Obwohl die Verantwortlichkeit für dieses zentrale, ausführlich beklagte Kriegsgeschehen auf den ersten Blick leicht zu klären ist – verantwortlich ist derjenige, der das Schwert schwingt, hier also Witege –, entwerfen die Schuldeingeständnisse und Verantwortungszuschreibungen der Figuren und des Erzählers in der Rabenschlacht ein komplexes Netz aus Responsibilisierungsnarrativen, welche die interferierenden und konkurrierenden Verantwortlichkeiten verschieden akzentuieren. Jeder hat Verantwortung, jedem wird Verantwortung zugeschrieben und jeder scheint aus dieser Verantwortung auch entlassen werden zu können, sodass die kausalitätsstiftende Verantwortungsübernahme letztlich nicht zu einer befriedigenden Handhabbarkeit des Kriegsleides führt. Doch kann ein einzelner Krieger überhaupt für den Tod seiner Gegner verantwortlich gemacht werden, wenn das freiwillige und freudige ›Aufs-Spiel-Setzen‹ des eigenen Lebens zum Kriegerethos gehört? Ist der Getötete also selbst verantwortlich? Und kann die Verantwortung überhaupt erlassen werden, wenn die Verantwortungsübernahme und -zuschreibung in der Funktion des Heerführers und nicht in der aktiven Beteiligung am Tötungsgeschehen begründet liegt? Der Beitrag möchte versuchen, dieses Netz an Verantwortlichkeiten zu entwirren und dabei auch aufzeigen, wie die Rabenschlacht zeitgenössische Vorstellungen von der Verantwortung für Kriegsleid im Allgemeinen und der Verantwortlichkeit des Herrschers und Heerführers im Besonderen verhandelt.","PeriodicalId":42074,"journal":{"name":"LILI-ZEITSCHRIFT FUR LITERATURWISSENSCHAFT UND LINGUISTIK","volume":"4 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-10-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135347074","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"文学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Fanfiction und Fanforen: Zur Einleitung","authors":"Thomas Weitin, Niels Werber","doi":"10.1007/s41244-023-00305-2","DOIUrl":"https://doi.org/10.1007/s41244-023-00305-2","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":42074,"journal":{"name":"LILI-ZEITSCHRIFT FUR LITERATURWISSENSCHAFT UND LINGUISTIK","volume":"7 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-10-04","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135645044","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"文学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Disputation and Responsibilisation in the Middle German Job Paraphrase","authors":"Maximilian Wick","doi":"10.1007/s41244-023-00301-6","DOIUrl":"https://doi.org/10.1007/s41244-023-00301-6","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Die so genannte Hiob-Paraphrase ist eine wohl 1338 von einem Anonymus im Kontext des Deutschordens fertiggestellte, mitteldeutsche Bearbeitung der biblischen Vorlage, welche sie in über 15.000 Versen nicht nur ausführlich und zum Teil in recht wörtlicher Übersetzung wiedererzählt, sondern die sie auch durch zahlreiche, in den Text eingewobene Versatzstücke aus der Kommentartradition und eigene Deutungen erweitert und perspektiviert. Der Beitrag untersucht, wie dieser Text Narrative der Verantwortung beim Wiedererzählen des biblischen Stoffes sowohl im Kontext des Erzählens biblischer Offenbarung als auch dem der Interpretation des Offenbarten als zwei Seiten eines poetisch-hermeneutischen Problems modelliert. Dabei geht es dem Text um die Herstellung von Eindeutigkeit, mit der eine ästhetische Verantwortung für die angemessene Gestaltung der Wiedererzählung des Hiobbuches einhergeht. Dessen wesentlich dialoghafte narratio beziehungsweise disputatio bedingt schließlich eine im Erzählstoff verbürgte Vielstimmigkeit, die es einerseits narrativ auszustellen und andererseits interpretierend einzuhegen gilt, um der Verantwortung für die Arbeit am heiligen Text adäquat nachzukommen.","PeriodicalId":42074,"journal":{"name":"LILI-ZEITSCHRIFT FUR LITERATURWISSENSCHAFT UND LINGUISTIK","volume":"56 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-09-29","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135245890","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":4,"RegionCategory":"文学","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}