{"title":"Der automatisierte externe Defibrillator in der Notfall- und Rettungsmedizin","authors":"H. Trappe","doi":"10.1055/s-0042-109037","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0042-109037","url":null,"abstract":"In Deutschland versterben jährlich etwa 70 000 – 100 000 Menschen an einem plötzlichen Herztod (PHT). Der PHT ist nicht durch einzelne Faktoren bedingt, sondern als multifaktorielles Geschehen zu verstehen. In etwa 50 % der Fälle ist der plötzliche Herztod die Erstmanifestation einer Herzkrankheit. Der plötzliche Herztod wird in etwa 90 % durch ventrikuläre Tachyarrhythmien hervorgerufen, während bradykarde Rhythmusstörungen nur in etwa 5–10% zum plötzlichen Herztod führen. Eine sichere Risikoidentifikation von Patienten, die hinsichtlich eines plötzlichen Herztods gefährdet sind, ist bisher nicht gelungen. Die schnelle Defibrillation ist die beste Maßnahme, Kammerflimmern zu terminieren. Die Verfügbarkeit automatisierter externer Defibrillatoren (AED) deshalb unerlässlich an Plätzen mit vielen Menschen. Es ist inzwischen unbestritten, dass die Defibrillation durch Laien mithilfe von AED zu einer wesentlichen Verbesserung der Überlebensrate von Patienten mit Kammerflimmern führt. Es scheint sinnvoll, neben Maßnahmen zur Kardiokompression auch die Therapie mit dem AED bereits in Schulen, auch bei Kindern und Jugendlichen, vorzustellen und zu trainieren. Die AED-Therapie „zu Hause“ hat sich nicht bewährt und steigert die Überlebensrate nicht.","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"20 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2016-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"125849010","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Notfall- und Rettungsmedizin: Was ist neu, was ist wichtig?","authors":"H. Trappe","doi":"10.1055/S-0042-108280","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/S-0042-108280","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"42 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2016-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"126696079","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Notfallalarmierung im Krankenhaus","authors":"Hanno Heeskens","doi":"10.1055/S-0042-109826","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/S-0042-109826","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"66 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2016-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"130495018","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Stellenwert der Hypothermie bei reanimierten Patienten","authors":"H. Klein","doi":"10.1055/S-0042-108283","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/S-0042-108283","url":null,"abstract":"Die Leitlinien zur Reanimation wurden 2003 geändert, da 2002 zwei Studien eine Prognoseverbesserung von außerhalb einer Klink reanimierten, komatösen Patienten nach Wiederherstellung eines Kreislaufs nach Kammerflimmern durch eine therapeutische milde Hypothermie erzielen konnten. Die Empfehlung, eine milde Hypothermie für 12–24 h nach Erreichen eines spontanen Kreislaufs als Therapie einzusetzen, wurde unabhängig vom vorliegenden Herzrhythmus und dem Ort der Reanimation ausgesprochen. Eine größere, 2013 veröffentliche Studie behandelte komatöse Patienten nach Herz-Kreislauf-Stillstand über mindestens 24 h mit einer Körpertemperatur von 33° C oder36° C. Beide Körpertemperaturen führten zu vergleichbaren Überlebensraten und neurologischen Erholungen. Nach Durchführung einer systematischen Literaturrecherche wird aktuell von ILCOR (International Liaison Committee on Resuscitation) empfohlen, komatöse Patienten nach erfolgreicher Reanimation unabhängig vom initialen Herzrhythmus und unabhängig vom Ort der Reanimation für mindestens 24 h nach Wiederherstellung des Kreislaufs im Rahmen eines Ziel-Temperatur-Managements auf eine Körpertemperatur von 32–36° C einzustellen.","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"15 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2016-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"115469504","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Zentrale Venenkatheter immer unter Sichtkontrolle legen","authors":"","doi":"10.1055/s-0042-111022","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0042-111022","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"24 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2016-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"126564024","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Probleme und Komplikationen bei Defibrillator-Patienten","authors":"K. Heinroth","doi":"10.1055/s-0042-109038","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0042-109038","url":null,"abstract":"Probleme und Komplikationen bei ICD-Patienten können sowohl durch eine Verschlechterung der kardialen Grunderkrankung mit Auftreten von Tachyarrythmien, die vom ICD-System adäquat als auch inadäquat therapiert werden, als auch durch eine Funktionsstörung einschließlich Infektion des ICD-Systems bedingt sein. Für eine effiziente Diagnostik und Therapie sind ein EKG und Permanentmagnet als Notfallausrüstung essentiell. Zudem ist ein zeitnaher Zugriff auf das implantierte Device mittels eines herstellerspezifischen Programmiergeräts erforderlich. Zur Identifizierung des implantierten Gerätes kann eine zusätzliche Röntgen-Thorax-Aufnahme helfen","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"43 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2016-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"126649098","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Welche Antiarrhythmika sind in der Intensivmedizin nach den ESC-Leitlinien 2015 noch sinnvoll? Welche nicht?","authors":"C. Stellbrink","doi":"10.1055/S-0042-108788","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/S-0042-108788","url":null,"abstract":"Die medikamentöse, antiarrhythmische Therapie ventrikulärer Arrhythmien in der Intensivmedizin ist einfacher geworden. Eine zentrale Rolle nehmen Antiarrhythmika der Klasse II und III nach Vaughan-Williams ein; besonders das Amiodaron spielt in der Akuttherapie eine herausragende Rolle. Der Einsatz von Klasse-I-Antiarrhythmika ist auf besondere Indikationen (z. B. Terminierung von VT ̶ ventrikuläre Tachykardie) beschränkt und sollte bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom bzw. schwer eingeschränkter, linksventrikulärer Pumpfunktion nur sehr zurückhaltend erfolgen. Dabei ist die medikamentöse Therapie immer eingebettet in ein Gesamtkonzept, das auch die nicht-medikamentöse Therapie einschließt. So kann etwa beim Patienten mit bereits implantiertem Defibrillator die Wahl des Antiarrhythmikums durchaus auch Klasse-I-Antiarrhythmika im Einzelfall einschließen. Auf der anderen Seite spielt die Katheterablation ventrikulärer Tachykardien sowohl in der Behandlung der idiopathischen VT als auch der VT bei struktureller Herzerkrankung eine zunehmende Rolle.","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"22 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2016-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"129067741","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}