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Leserbrief
Zeitschrift für Klassische Homöopathie Pub Date : 2017-09-01 DOI: 10.1055/s-0043-118836
{"title":"Leserbrief","authors":"","doi":"10.1055/s-0043-118836","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0043-118836","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":371364,"journal":{"name":"Zeitschrift für Klassische Homöopathie","volume":"28 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2017-09-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"122012919","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Die Palliation bei Schmerzen und postoperativen Folgezuständen 疼痛后症候群
Zeitschrift für Klassische Homöopathie Pub Date : 2017-09-01 DOI: 10.1055/s-0043-117489
U. Friedrich
{"title":"Die Palliation bei Schmerzen und postoperativen Folgezuständen","authors":"U. Friedrich","doi":"10.1055/s-0043-117489","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0043-117489","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Die homöopathische Schmerzbehandlung gelingt durch das Simile im Rahmen eines kurativen Ansatzes und mit homöopathischen Mitteln, die allein durch die Schmerzsymptomatik bestimmt werden und damit meist „nur“ palliativ wirken. Mittelfindung, Symptome und Dosierung unter besonderer Berücksichtigung von Krebsschmerzen werden dargestellt. Außerdem wird an 2 Fällen gezeigt, wie palliative homöopathische Mittel iatrogene anatomische Defekte mit ihren Folgebeschwerden günstig beeinflussen können.","PeriodicalId":371364,"journal":{"name":"Zeitschrift für Klassische Homöopathie","volume":"15 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2017-09-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"116097021","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Der Klang der Stille 寂静的声音
Zeitschrift für Klassische Homöopathie Pub Date : 2017-06-30 DOI: 10.1055/a-0665-1185
Bettina Eichmanns
{"title":"Der Klang der Stille","authors":"Bettina Eichmanns","doi":"10.1055/a-0665-1185","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-0665-1185","url":null,"abstract":"Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts GFS Zürich zeigte im vergangenen Jahr, dass 46% der schweizerischen Bevölkerung die Lärmbelastung als hoch bis sehr hoch einschätzt. Viele sind denn auch bereit, für Ruhe zu bezahlen. Sie lösen Fitnessabos, nicht nur, um sich an Maschinen zu trimmen, sondern auch um sich im Ruheraum entspannen zu können. Sie buchen für hunderte von Franken Schweigeseminare oder kaufen Kopfhörer, welche die Umgebungsgeräusche aktiv herausfiltern. Nun ist es auchwissenschaftlich erwiesen: Studien stellen fest, dass bereits ein paarMinuten Stille wichtig für unsere Gesundheit und wirksam für unser Gehirn sind. Forscher um Martin Röösli vom Schweizerischen Tropenund Public-Healthinstitut in Basel zeigten im vergangenen Jahr, dass bereits Lärmbelastungen ab 40 Dezibel schädlich sind (maximal 45Db darf die Lärmbelastung in Großraumbüros betragen). Und dabei geht es nicht nur um subjektives Wohlfühlen: Lärm erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Die Gefahr, an einem Herzinfarkt zu sterben steigt pro 10 Db um 4%. Stille hingegen befreit uns von Stress und Anspannung: Laute Geräusche lassen unseren Blutdruck ansteigen, erhöhen das Risiko für Herzinfarkt und beeinträchtigen unsere gesamte Gesundheit. Sie aktivieren die Amygdala im Gehirn, welche daraufhin eine Ausschüttung von Cortisol veranlassen. Stille bewirkt das Gegenteil: Schon 2 Minuten Stille kann deutlich entspannen, den Blutdruck senken und den Blutfluss im Gehirn stimulieren – und das gilt sogar auch für Pausen in Entspannungsmusik [1]. Stille füllt die mentalen Ressourcen auf: Ununterbrochen Reize verarbeiten zu müssen belastet den präfrontalen Cortex sehr, die Aufmerksamkeit leidet darunter, die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen ebenso. Kinder, deren Wohnräume oder Klassenzimmer in der Nähe von Autobahnen, Flughäfen oder Zugstrecken liegen, können schlechter lesen, ihre kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten entwickeln sich langsamer. Der Attention-Restoration-Theorie nach erholen sich die kognitiven Ressourcen allerdings dann, wenn wir in eine Umgebung mit weniger Reizen als üblich eintreten [2]. In der Stille kann man besser und kreativer denken: Im Gehirn gibt es ein sogenanntes Default Modus Netzwerk, eine Gruppe von Hirnregionen, die im Ruhezustand aktiver sind, als bei Konzentration auf eine bestimmte Aufgabe oder bei Reizen durch Geräusche. Etwa dann, wenn wir meditieren, tagträumen oder einfach die Gedanken schweifen lassen. In diesem Modus kann das Gehirn viel besser auf Emotionen und Erinnerungen zugreifen, Reflektieren fällt leichter und wir können uns besser in andere Menschen einfühlen [3]. In der Stille wächst das Gehirn: 2013 gab es eine Studie mit Mäusen, in der der Einfluss verschiedener Geräusche auf die Gehirne der Nager untersucht wurde: Umgebungsgeräusche, besonders hohe Geräusche, Hundejaulen sowie Stille. Eigentlich sollte die Stille nur als Unterscheidungsmerkmal der Kontrollgrupp","PeriodicalId":371364,"journal":{"name":"Zeitschrift für Klassische Homöopathie","volume":"1 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2017-06-30","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124692258","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Hyoscyamus in der Pädiatrie
Zeitschrift für Klassische Homöopathie Pub Date : 2017-06-01 DOI: 10.1055/s-0043-111029
M. Hadulla
{"title":"Hyoscyamus in der Pädiatrie","authors":"M. Hadulla","doi":"10.1055/s-0043-111029","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0043-111029","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Die vorliegende Arbeit zeigt die Behandlung einer Empfindungsstörung bei einer 4-jährigen Patientin mit Hyoscyamus niger. In der anschließenden Diskussion wird auf die Bedeutung gut geprüfter und in der Praxis bewährter Arzneimittel eingegangen, ergänzt durch 2 weitere exemplarische Hyoscyamus-Kasuistiken aus der Pädiatrie.","PeriodicalId":371364,"journal":{"name":"Zeitschrift für Klassische Homöopathie","volume":"14 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2017-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"117120995","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Lesen? – Schreiben! 阅读?-写!
Zeitschrift für Klassische Homöopathie Pub Date : 2017-06-01 DOI: 10.1055/s-0043-101000
Peter Minder
{"title":"Lesen? – Schreiben!","authors":"Peter Minder","doi":"10.1055/s-0043-101000","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0043-101000","url":null,"abstract":"Es gehört wohl zur Charakteristik der Befindlichkeit eines ZeitschriftenHerausgebers, dass er immer wieder von Verunsicherung und Zweifeln über seine Tätigkeit ergriffen wird. Entspricht die Auswahl der Beiträge wohl dem Geschmack der Leserschaft und Abonnenten, sind die Themen so ausgewählt, dass sie Interesse erwecken, und werden die Artikel und Editorials überhaupt gelesen? Nachdem für ein Heft ein Thema gefunden, die Artikel zusammengetragen, bearbeitet und das Heft dann in die Welt entlassen worden ist, verschwindet es zumeist ohne großes Echo. Zurück bleibt derWunsch nach Rückmeldung, nach Bestätigung oder Ablehnung, nach Kritik und Anregungen – kurz, nach einer Antwort auf die manchmal quälenden Fragen. Im Speziellen würden wir uns das im vorliegenden Heft für den Beitrag von Norbert Winter wünschen. In seinem Artikel „Die Vereinigung der Gegensätze“ gibt er einen kurzen Überblick über die Beziehung des Physikers Pauli und des Psychologen Jung, welche die Ähnlichkeit als Naturgesetz, das Dinge – jenseits kausaler Zusammenhänge – bewegen kann, erkennen – eine für uns Homöopathen elektrisierende Botschaft aus dem Munde eines der profiliertesten Physikers des 20. Jahrhunderts. Der Autor wäre bereit, die kurz skizzierten Zusammenhänge in weiteren Beiträgen zu verdeutlichen und zu vertiefen und fragt sich, ob dies erwünscht sei. Und eben hier stellt sich die Frage: Gehört diese Thematik in eine Zeitschrift für klassische Homöopathie – auch wenn sie deren Innerstes berührt? Mag sich die Leserschaft auf solche Gedankenreisen einlassen? Leserbriefe und Rückmeldungen würden uns hier zur Entscheidung wesentlich helfen. In weiteren Beiträgen widmet sich Daniel Walther der spannenden Frage, warum sich Ärzte der Homöopathie zuwenden. Martin Dinges untersucht, welche Motive Patienten in der Frühzeit der Homöopathie für diese Heilmethode überzeugten und wie sie – je nach Überzeugung – dafür geworben haben. Sandeep Sudhakar Sathye zeigt Nutzen und Grenzen in der Homöopathie in der Ophthalmologie auf. Michael M. Hadulla zeigt die Behandlung einer Empfindungsstörung bei einem 4-jährigen Patienten mit Hyoscyamus niger und geht auf die Bedeutung von gut geprüften und in der Praxis bewährten Arzneien ein. Christian Lucae stellt die Arznei Calcium sulfuricum auf Basis einer Fallsammlung vor, eine Arznei, welche in den klassischen Repertorien schlecht repräsentiert ist. Ich wünsche spannendes und unterhaltsames Lesen und hoffe auf Schreiben von konstruktiven Rückmeldungen und Leserbriefen – Danke! Einen wunderschönen Sommer wünscht","PeriodicalId":371364,"journal":{"name":"Zeitschrift für Klassische Homöopathie","volume":"1 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2017-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"123665291","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Vernetzung in der medizinischen Versorgung 医疗连接
Zeitschrift für Klassische Homöopathie Pub Date : 2017-06-01 DOI: 10.1055/s-0043-111247
M. Dinges
{"title":"Vernetzung in der medizinischen Versorgung","authors":"M. Dinges","doi":"10.1055/s-0043-111247","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0043-111247","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Patientennetzwerke werden weniger als die Netzwerke der Ärzte beachtet. Sie sind aber ebenfalls wichtig: Das gilt vor allem hinsichtlich der Entscheidung für die Homöopathie als therapeutisches System, die oft auf Laienempfehlungen hin erfolgt. Hier wird vor allem rekonstruiert, welche Motive Bettine und Achim von Arnim von der Homöopathie – unterschiedlich stark – überzeugten und welche familiären und gesellschaftlichen Beziehungen Bettine während der ersten Jahre ihres Engagements nutzte, um für die Homöopathie zu werben.","PeriodicalId":371364,"journal":{"name":"Zeitschrift für Klassische Homöopathie","volume":"21 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2017-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"127135190","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Calcium sulfuricum
Zeitschrift für Klassische Homöopathie Pub Date : 2017-06-01 DOI: 10.1055/s-0043-123491
C. Lucae
{"title":"Calcium sulfuricum","authors":"C. Lucae","doi":"10.1055/s-0043-123491","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0043-123491","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":371364,"journal":{"name":"Zeitschrift für Klassische Homöopathie","volume":"460 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2017-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"116253588","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Calcium sulfuricum
Zeitschrift für Klassische Homöopathie Pub Date : 2017-06-01 DOI: 10.1055/s-0043-111254
C. Lucae
{"title":"Calcium sulfuricum","authors":"C. Lucae","doi":"10.1055/s-0043-111254","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0043-111254","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Auf Basis einer Fallsammlung wird die Arzneifindung von Calcium sulfuricum erläutert. Es handelt sich um eine im Repertorium schlecht repräsentierte Arznei, die eher in klinischen Rubriken vertreten ist. Unter Abgleich der existierenden Arzneimittelprüfungen werden Vorschläge für Ergänzungen im Repertorium erarbeitet. Als „hitziges Calcium carbonicum“ kommt es vor allem bei Eiterungsprozessen zur Anwendung.","PeriodicalId":371364,"journal":{"name":"Zeitschrift für Klassische Homöopathie","volume":"14 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2017-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"114728303","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Buchbesprechung
Zeitschrift für Klassische Homöopathie Pub Date : 2017-06-01 DOI: 10.1024/1010-0652/a000264
M. Friedrich
{"title":"Buchbesprechung","authors":"M. Friedrich","doi":"10.1024/1010-0652/a000264","DOIUrl":"https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000264","url":null,"abstract":"Was ist Isopathie? Wie sind die – zum Teil völlig verschiedenartigen – Therapieansätze, die unter dieser Bezeichnung im Umlauf sind, zu deuten? Wer hat sie begründet und wie ist ihr Verhältnis zur Homöopathie? Diesen und vielen weiteren Fragen geht die Autorin und ausgewiesene Medizinhistorikerin in dieser Studie in gewohnt sorgfältiger Weise nach. Die Entwicklung der Isopathie sowie ihr Verhältnis zur Homöopathie und Schulmedizin wird in einem Zeitraum von mehr als 150 Jahren untersucht. Es wird gezeigt, welche Bedeutung dieser Heilweise in der Medizingeschichte zukommt und welche Debatten sowohl in der Homöopathie als auch in der Schulmedizin darüber geführt wurden. Deutlich wird, dass seit dem 19. Jahrhundert immer wieder auf diese Heilmethode Bezug genommen wurde; dabei wurden die Inhalte teilweise neu definiert, weshalb oft nicht klar ist, was unter „Isopathie“ zu verstehen ist. Der Leipziger Tierarzt Johann Lux veröffentlichte im Jahr 1833 die Schrift Die Isopathik der Kontagionen, in welcher er, ausgehend von den homöopathischen Prinzipien, die Idee der Behandlung von „Gleichem mit Gleichem“ formulierte. Die Wurzeln der Behandlung einer Krankheit durch gleiche oder krankmachende Einflüsse sind wesentlich älter, auch in der Homöopathie waren solche Substanzen in Gebrauch. Constantin Hering hatte wenige Jahre zuvor eine Verwendung solcher Stoffe thematisiert (er wurde deshalb fälschlicherweise für den Begründer der Isopathie gehalten, wogegen er sich zur Wehr setzte). Luxʼ Ideen entfachten eine lebhafte Diskussion innerhalb der homöopathischen Ärzteschaft darüber, ob es eine wirkliche Behandlung nach dem Gleichheitsprinzip geben könne. Die Debatte um diese Therapiemethode flammte wieder auf, als Johann Herrmann seine Überlegungen zu einer Organtherapie 1848 in einer Monographie mit dem Titel Die wahre Isopathik veröffentlichte. Im Unterschied zu Lux, bei welchem sich die Gleichheit auf die Verwendung des Erregers zur Behandlung der durch ihn verursachten Krankheit bezog, wurden bei Herrmann Präparate aus gesunden Tierorganen zur Behandlung von erkrankten Organen verwendet. Herrmann verstand also unter „Isopathie“ etwas anderes als Lux; auch seine Ideen wurden von den homöopathischen Ärzten weitgehend abgelehnt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gaben die Entdeckung des Tuberkulins durch Robert Koch und die Anwendung von Diphterieserum durch Emil Behring der Idee der Isopathie neuen Auftrieb. Der Begriff fand jetzt auch Eingang in die Schulmedizin. Die Frage der Abgrenzung zu Homöopathie und Schulmedizin blieb offen und die Isopathie als Behandlungskonzept umstritten. In den 1930er-Jahren wurde die Diskussion um die Isopathie durch eine Veröffentlichung von August Bier neu angeregt: Er setzte sich für die Verwendung bei allergischen Erkrankungen und für Eigenbluttherapien ein, auch gab er der Idee, Krankheiten durch die Verwendung von Präparaten aus Organen oder Organteilen zu behandeln, neuen Auftrieb. Günter Enderlein als Bakteriologe entwick","PeriodicalId":371364,"journal":{"name":"Zeitschrift für Klassische Homöopathie","volume":"28 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2017-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"122359716","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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Die Vereinigung der Gegensätze 矛盾的统一
Zeitschrift für Klassische Homöopathie Pub Date : 2017-06-01 DOI: 10.1055/s-0043-111067
N. Winter
{"title":"Die Vereinigung der Gegensätze","authors":"N. Winter","doi":"10.1055/s-0043-111067","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0043-111067","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Ein faszinierendes Kapitel der Geistesgeschichte ist der Dialog, der sich zwischen dem Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli und dem Psychologen Carl Gustav Jung entwickelte. Die Annäherung an eine gemeinsame Ebene zwischen der modernen Quantenphysik und der Jungʼschen Psychologie greift die Erkenntnisse der neuen Physik auf und lässt sie in ein konsequent neues Verständnis von wissenschaftlichem Denken übergehen. Das so gewonnene Weltbild spannt den Bogen zwischen rationaler Wissenschaft und intuitivem Erleben, zwischen Natur- und Geisteswissenschaft, Materie und Geist – und ermöglicht den Beginn eines fruchtbaren Dialogs zwischen den unterschiedlichsten erkenntnissuchenden und therapeutischen Strömungen. Und dabei – ohne jegliche Absicht und ohne jegliche physikalische Grenzüberschreitung – weitet sich das Verständnis von Wissenschaft derart, dass die Homöopathie als ganz natürlicher Aspekt einer in aller Tiefe verstandenen Naturbetrachtung gesehen werden kann. Und dies mit all ihren Implikationen, ihren Besonderheiten und mit all den seltsamen Phänomenen, die homöopathische Praktiker mitunter zum Staunen bringen.","PeriodicalId":371364,"journal":{"name":"Zeitschrift für Klassische Homöopathie","volume":"40 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2017-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"132028985","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
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