{"title":"矛盾的统一","authors":"N. Winter","doi":"10.1055/s-0043-111067","DOIUrl":null,"url":null,"abstract":"Zusammenfassung Ein faszinierendes Kapitel der Geistesgeschichte ist der Dialog, der sich zwischen dem Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli und dem Psychologen Carl Gustav Jung entwickelte. Die Annäherung an eine gemeinsame Ebene zwischen der modernen Quantenphysik und der Jungʼschen Psychologie greift die Erkenntnisse der neuen Physik auf und lässt sie in ein konsequent neues Verständnis von wissenschaftlichem Denken übergehen. Das so gewonnene Weltbild spannt den Bogen zwischen rationaler Wissenschaft und intuitivem Erleben, zwischen Natur- und Geisteswissenschaft, Materie und Geist – und ermöglicht den Beginn eines fruchtbaren Dialogs zwischen den unterschiedlichsten erkenntnissuchenden und therapeutischen Strömungen. Und dabei – ohne jegliche Absicht und ohne jegliche physikalische Grenzüberschreitung – weitet sich das Verständnis von Wissenschaft derart, dass die Homöopathie als ganz natürlicher Aspekt einer in aller Tiefe verstandenen Naturbetrachtung gesehen werden kann. Und dies mit all ihren Implikationen, ihren Besonderheiten und mit all den seltsamen Phänomenen, die homöopathische Praktiker mitunter zum Staunen bringen.","PeriodicalId":371364,"journal":{"name":"Zeitschrift für Klassische Homöopathie","volume":"40 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0000,"publicationDate":"2017-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":"1","resultStr":"{\"title\":\"Die Vereinigung der Gegensätze\",\"authors\":\"N. Winter\",\"doi\":\"10.1055/s-0043-111067\",\"DOIUrl\":null,\"url\":null,\"abstract\":\"Zusammenfassung Ein faszinierendes Kapitel der Geistesgeschichte ist der Dialog, der sich zwischen dem Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli und dem Psychologen Carl Gustav Jung entwickelte. Die Annäherung an eine gemeinsame Ebene zwischen der modernen Quantenphysik und der Jungʼschen Psychologie greift die Erkenntnisse der neuen Physik auf und lässt sie in ein konsequent neues Verständnis von wissenschaftlichem Denken übergehen. Das so gewonnene Weltbild spannt den Bogen zwischen rationaler Wissenschaft und intuitivem Erleben, zwischen Natur- und Geisteswissenschaft, Materie und Geist – und ermöglicht den Beginn eines fruchtbaren Dialogs zwischen den unterschiedlichsten erkenntnissuchenden und therapeutischen Strömungen. Und dabei – ohne jegliche Absicht und ohne jegliche physikalische Grenzüberschreitung – weitet sich das Verständnis von Wissenschaft derart, dass die Homöopathie als ganz natürlicher Aspekt einer in aller Tiefe verstandenen Naturbetrachtung gesehen werden kann. Und dies mit all ihren Implikationen, ihren Besonderheiten und mit all den seltsamen Phänomenen, die homöopathische Praktiker mitunter zum Staunen bringen.\",\"PeriodicalId\":371364,\"journal\":{\"name\":\"Zeitschrift für Klassische Homöopathie\",\"volume\":\"40 1\",\"pages\":\"0\"},\"PeriodicalIF\":0.0000,\"publicationDate\":\"2017-06-01\",\"publicationTypes\":\"Journal Article\",\"fieldsOfStudy\":null,\"isOpenAccess\":false,\"openAccessPdf\":\"\",\"citationCount\":\"1\",\"resultStr\":null,\"platform\":\"Semanticscholar\",\"paperid\":null,\"PeriodicalName\":\"Zeitschrift für Klassische Homöopathie\",\"FirstCategoryId\":\"1085\",\"ListUrlMain\":\"https://doi.org/10.1055/s-0043-111067\",\"RegionNum\":0,\"RegionCategory\":null,\"ArticlePicture\":[],\"TitleCN\":null,\"AbstractTextCN\":null,\"PMCID\":null,\"EPubDate\":\"\",\"PubModel\":\"\",\"JCR\":\"\",\"JCRName\":\"\",\"Score\":null,\"Total\":0}","platform":"Semanticscholar","paperid":null,"PeriodicalName":"Zeitschrift für Klassische Homöopathie","FirstCategoryId":"1085","ListUrlMain":"https://doi.org/10.1055/s-0043-111067","RegionNum":0,"RegionCategory":null,"ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":null,"EPubDate":"","PubModel":"","JCR":"","JCRName":"","Score":null,"Total":0}
Zusammenfassung Ein faszinierendes Kapitel der Geistesgeschichte ist der Dialog, der sich zwischen dem Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli und dem Psychologen Carl Gustav Jung entwickelte. Die Annäherung an eine gemeinsame Ebene zwischen der modernen Quantenphysik und der Jungʼschen Psychologie greift die Erkenntnisse der neuen Physik auf und lässt sie in ein konsequent neues Verständnis von wissenschaftlichem Denken übergehen. Das so gewonnene Weltbild spannt den Bogen zwischen rationaler Wissenschaft und intuitivem Erleben, zwischen Natur- und Geisteswissenschaft, Materie und Geist – und ermöglicht den Beginn eines fruchtbaren Dialogs zwischen den unterschiedlichsten erkenntnissuchenden und therapeutischen Strömungen. Und dabei – ohne jegliche Absicht und ohne jegliche physikalische Grenzüberschreitung – weitet sich das Verständnis von Wissenschaft derart, dass die Homöopathie als ganz natürlicher Aspekt einer in aller Tiefe verstandenen Naturbetrachtung gesehen werden kann. Und dies mit all ihren Implikationen, ihren Besonderheiten und mit all den seltsamen Phänomenen, die homöopathische Praktiker mitunter zum Staunen bringen.