A. Hecker, B. Hecker, T. Schwandner, M. Hecker, Markus Alexander Weigand, W. Padberg
{"title":"Chirurgie bei Patienten mit Vorerkrankungen und Schwangeren","authors":"A. Hecker, B. Hecker, T. Schwandner, M. Hecker, Markus Alexander Weigand, W. Padberg","doi":"10.1055/s-0032-1315048","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0032-1315048","url":null,"abstract":"Die Vorerkrankungen eines Patienten beeinflussen ganz maßgeblich die Indikation zu einem operativen Eingriff. Im Rahmen einer interdisziplinären Kooperation arbeitet der Chirurg eng mit dem anästhesiologischen und ggf. internistischen Kollegen zusammen, um ein präoperatives Risikoprofil des Patienten zu erstellen. Dieses beeinflusst unmittelbar die Entscheidung für oder gegen die Operation, losgelöst von der eigentlichen, vom Chirurgen gestellten Indikation. Von Notfalleingriffen abgesehen kann bei elektiven Operationen eine Optimierung und Therapie der Vor-/Grunderkrankungen des Patienten dem Eingriff vorgeschaltet werden, um die Risiken für den Patienten so gering wie möglich zu halten.","PeriodicalId":284855,"journal":{"name":"Allgemeine und Viszeralchirurgie up2date","volume":"41 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2012-08-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"115397462","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Antikoagulanzien","authors":"S. Irmscher, N. Senninger","doi":"10.1055/s-0032-1315056","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0032-1315056","url":null,"abstract":"Antikoagulanzien greifen an verschiedenen Stellen der Gerinnungskaskade ein und hemmen somit die Blutgerinnung. Dieser Beitrag beschreibt die klinische Anwendung von Antikoagulanzien in der perioperativen Thromboembolieprophylaxe sowie die therapeutische Antikoagulation. Darüber hinaus werden die Besonderheiten des perioperativen Managements von Patienten erläutert, die unter dauerhafter Antikoagulation stehen. Anhand von 6 Fallbeispielen werden mögliche Behandlungsfehler und deren Vermeidung aufgezeigt.","PeriodicalId":284855,"journal":{"name":"Allgemeine und Viszeralchirurgie up2date","volume":"74 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2012-08-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124080791","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Intraabdominaler (Hoch-)Druck und abdominales Kompartmentsyndrom","authors":"S. Kübler1, J. Jähne1","doi":"10.1055/s-2008-1038717","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-2008-1038717","url":null,"abstract":"Das Abdomen wird durch feste, knöcherne Strukturen wie den Rippenbogen, das Becken und die Wirbelsäule einerseits sowie durch bewegliche, flexible Strukturen wie Bauchwand und Zwerchfell andererseits begrenzt. In diesem geschlossenen Raum herrscht physiologischerweise ständig ein bestimmter Druck, der intraabdominale Druck (IAD). Dieser wird grundsätzlich durch die teilweise veränderbaren Wandeigenschaften und den Füllungszustand der Abdominalhöhle bestimmt. Erwartungsgemäß erhöht sich der IAD bei Zunahme der Organgröße, wie z.B. im Rahmen einer Schwangerschaft durch die Vergrößerung des Uterus oder bei stärker gefüllten Organen, wie z.B. dem Darm im Rahmen eines Ileus. Auch durch die Abnahme der Wandelastizität, bedingt durch eine größere Wanddicke wie bei Adipositas, steigt der IAD. So korreliert der IAD mit dem BMI und der Bauchwanddicke. Auch andere intraabdominale Faktoren wie Aszites, Blut oder iatrogen eingebrachte Tamponaden erhöhen den IAD (Abb. 1). Der IAD ist in seiner Höhe kein gleichförmiges Kontinuum, sondern verändert sich physiologischerweise in Abhängigkeit von","PeriodicalId":284855,"journal":{"name":"Allgemeine und Viszeralchirurgie up2date","volume":"50 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2008-08-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"122602374","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Achalasie und Ösophagusdivertikel","authors":"S. Freys1, M. Katschinski2","doi":"10.1055/s-2008-1038716","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-2008-1038716","url":null,"abstract":"Die Inzidenz ist mit 0,5–1 Neuerkrankung pro 100 000 Einwohner und Jahr recht gering und somit ist auch die Prävalenz mit 8–13 Erkrankten pro 100 000 Einwohner überschaubar. Es liegt in etwa eine Gleichverteilung auf weibliches und männliches Geschlecht vor. Die Erkrankung betrifft alle Altersstufen, wobei das durchschnittliche Alter bei Erstdiagnose zwischen der 3. und 6. Lebensdekade liegt. \" Grundsätzlich ist die Lebenserwartung der Patienten durch die Achalasie nicht reduziert, es besteht jedoch eine erhöhte Gefahr der Entstehung eines Karzinoms der Speiseröhre bei langjährigem Bestehen der Erkrankung.","PeriodicalId":284855,"journal":{"name":"Allgemeine und Viszeralchirurgie up2date","volume":"19 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2008-08-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"127178737","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
P. Goretzki1 , 3, A. Starke2 , 3, A. Akca1 , 3, H. Böhner1 , 3, B. Lammers1 , 3
{"title":"Neuroendokrine Tumoren des Pankreas","authors":"P. Goretzki1 , 3, A. Starke2 , 3, A. Akca1 , 3, H. Böhner1 , 3, B. Lammers1 , 3","doi":"10.1055/s-2008-1038715","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-2008-1038715","url":null,"abstract":"Neuroendokrine Tumoren des Pankreas (PET = pancreatic neuroendocrine Tumor) werden in etwa 1% aller Autopsien gefunden, treten aber nur bei 4– 12 Einwohnern pro 1 Million Einwohner und Jahr klinisch in Erscheinung. Sie können als sporadische Tumoren oder im Rahmen von familiären Syndromerkrankungen wie z.B. der multiplen endokrinen Neoplasie Typ 1 (MEN-1) oder dem von-Hippel-Lindau-Syndrom (vHL) vorkommen.","PeriodicalId":284855,"journal":{"name":"Allgemeine und Viszeralchirurgie up2date","volume":"26 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2008-08-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"116296426","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Leistenhernien","authors":"A. Türler1, S. Klozoris1","doi":"10.1055/s-2008-1038583","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-2008-1038583","url":null,"abstract":"Die operative Therapie der Leistenhernie ist in Deutschland der am häufigsten durchgeführte allgemeinchirurgische Eingriff. Bei etwa 230 000 Patienten pro Jahr werden Leistenbruchoperationen entweder ambulant oder stationär durchgeführt (Bittner 2003). Es stehen mehrere konkurrierende operative Techniken zur Verfügung, die je nach Institution mit unterschiedlicher Frequenz eingesetzt werden. Dementsprechend bleibt die operative Versorgung der Leistenhernie weiterhin im Fokus der interkollegial teils sehr kontrovers geführten Diskussion.","PeriodicalId":284855,"journal":{"name":"Allgemeine und Viszeralchirurgie up2date","volume":"42 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2008-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"127193631","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Anastomosentechniken im Gastrointestinaltrakt","authors":"R. Bönninghoff1, S. Post1","doi":"10.1055/s-2008-1038584","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-2008-1038584","url":null,"abstract":"Obwohl die Anastomosenherstellung eine absolute Grundlage in der Chirurgie darstellt, fehlen adäquate prospektiv randomisierte Studien von ausreichender Größe, die die Überlegenheit einer Nahttechnik beweisen. Wurden noch vor einigen Jahren die meisten Anastomosen handgenäht mit Einzelknopfnähten hergestellt, so kommt heute vielerorts die fortlaufende, einreihige, extramuköse Naht mit doppelt armiertem Faden zum Einsatz. Der Anteil der Stapleranastomosen steigt kontinuierlich, auch wenn er bei uns noch nicht amerikanische Dimensionen erreicht hat.","PeriodicalId":284855,"journal":{"name":"Allgemeine und Viszeralchirurgie up2date","volume":"2 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2008-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"129354681","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
C. Reißfelder1, N. Rahbari1, M. Koch1, M. Büchler1, J. Weitz1
{"title":"Pankreaskarzinom und periampulläre Karzinome","authors":"C. Reißfelder1, N. Rahbari1, M. Koch1, M. Büchler1, J. Weitz1","doi":"10.1055/s-2008-1038328","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-2008-1038328","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":284855,"journal":{"name":"Allgemeine und Viszeralchirurgie up2date","volume":"418 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2008-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"116276828","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Arterielle und venöse Gefäßverletzungen","authors":"S. Roth 1, S. Schulte 2, S. Horsch 1","doi":"10.1055/s-2008-1038585","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-2008-1038585","url":null,"abstract":"Versorgung eines thorakalen Aorten-aneurysmas mittels endovaskulärer Stentprothese. Die linke A. subclavia wurde hierbei über-stentet. Aufgrund einer Arbeitsischämie wurde eine Subklaviatransposition durchgeführt","PeriodicalId":284855,"journal":{"name":"Allgemeine und Viszeralchirurgie up2date","volume":"31 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2008-06-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124548692","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Organspende, -entnahme und -konservierung","authors":"Viszerale Transplantationen","doi":"10.1055/s-2008-1038417","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-2008-1038417","url":null,"abstract":"Die Organtransplantation ist derzeit für Patienten mit chronischem oder akutem Organversagen in der Regel die überlegene oder einzige Behandlungsoption. Obwohl die Transplantationszahlen in den letzten 3 Jahren angestiegen sind – mit einem Höchststand im Jahr 2007 mit 4878 übertragenen Organen inklusive Lebendspenden, versterben täglich 3 Patienten auf der Warteliste aufgrund des eklatanten Organmangels. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland mit 16 Organspendern pro Million Einwohner im unteren Drittel. Eine länderübergreifende Studie zur Ermittlung des Potenzials an Organspendern der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) zeigt, dass die Zahl der potenziellen Spender bundesweit bei mehr als 40 pro Million Einwohner liegt. Neben einer noch intensiveren und zielgruppenspezifischen Aufklärung der breiten Bevölkerung zur Erhöhung der Spendenbereitschaft liegt der Schlüssel zur Steigerung der Organspenderate in den Krankenhäusern. 2007 engagierten sich bundesweit nur 46% aller Krankenhäuser mit Intensivstation für die Gemeinschaftsaufgabe Organspende. Die größten Hindernisse für eine stärkere Beteiligung sieht die DSO in Defiziten bei der Erkennung möglicher Spender, bei der adäquaten Beurteilung der Spendereignung und in der notwendigen konsequenten Intensivtherapie vor und nach der Hirntodfeststellung. Darüber hinaus kann der hohen Zahl an Ablehnungen von Organspenden durch die Angehörigen mit einer verbesserten Betreuung und Gesprächsführung im Krankenhaus begegnet werden. Im Folgenden soll auf die wichtigsten Schritte und Herausforderungen des Organspendeprozesses, der Organentnahme und der Konservierung eingegangen werden, um Wissen und Kenntnisse über die nicht alltägliche Gemeinschaftsaufgabe Organspende aufzufrischen oder zu vertiefen.","PeriodicalId":284855,"journal":{"name":"Allgemeine und Viszeralchirurgie up2date","volume":"14 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2008-04-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"115367142","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}