{"title":"Makrozoobenthos der Lahn unter besonderer Berücksichtigung des schiffbaren Abschnitts von Gießen bis Lahnstein","authors":"F. Schöll","doi":"10.21248/decheniana.v170.4952","DOIUrl":"https://doi.org/10.21248/decheniana.v170.4952","url":null,"abstract":"Das Makrozoobenthos der Lahn von der Quelle bis zur Mündung wird beschrieben. Datengrundlage sind Untersuchungen der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) am schiffbaren Abschnitt aus dem Jahre 2016 sowie Makrozoobenthos-Erhebungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, (LANUV NRW), des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) und des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz (LFU RLP) aus den Jahren 2010 - 2014. Insgesamt wurden mehr als 200 Arten nachgewiesen. Die vorgefundene Lebensgemeinschaft entspricht der typologischen und längszonalen Gliederung der Lahn, die allerdings durch anthropogen Einflüsse überprägt wird. Das Arteninventar der schiffbaren Lahn liegt deutlich über dem des Mittelrheins und der unteren Mosel. Unterschiede bezüglich der Verbreitung von Neozoen und einheimischen Arten erklären sich mit dem unterschiedlichen Grad des Ausbaus für die Schifffahrt. Die Analyse der ökologischen Valenzen zeigt, dass das Potential für eine Wiederherstellung einer flusstypischen Lebensgemeinschaft im schiffbaren Abschnitt vorhanden ist.","PeriodicalId":217690,"journal":{"name":"Decheniana : Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens","volume":"1 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-09-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"130596528","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Nachruf","authors":"Martin Langer, G. Heumann","doi":"10.21248/decheniana.v171.4955","DOIUrl":"https://doi.org/10.21248/decheniana.v171.4955","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":217690,"journal":{"name":"Decheniana : Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens","volume":"27 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-09-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"121331426","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Rotalgen als Bioindikatoren der Gewässergüte des unteren Wiedtals (Rheinland-Pfalz)","authors":"Judith Wirth, Dorothee Killmann, E. Fischer","doi":"10.21248/decheniana.v168.4924","DOIUrl":"https://doi.org/10.21248/decheniana.v168.4924","url":null,"abstract":"Zwischen Juni und August 2009 wurde die Rotalgenflora der unteren Wied (nördliches Rheinland-Pfalz) und ihrer Seitenbäche untersucht. Hierbei konnten die fünf Arten Audouinella hermannii, Hildenbrandia rivularis, Lemanea fluviatilis, Paralemanea catenata und Paralemanea cf. torulosa nachgewiesen werden. Während Audouinella hermannii und Paralemanea catenata flächendeckend vorkamen, traten Lemanea fluviatilis, Hildenbrandia rivularis und Paralemanea cf. torulosa nur an wenigen Fundorten auf. Für die drei Seitenbäche Fockenbach, Nonnbach und Laubach liegen Nachweise von Hildenbrandia rivularis vor. Für die einzelnen Standorte werden Angaben zu Temperatur, pH-Wert und Fließgeschwindigkeit gemacht.","PeriodicalId":217690,"journal":{"name":"Decheniana : Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens","volume":"19 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-09-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"127914331","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Artenvielfalt und Monitoring von Flechten im Nationalpark Hunsrück-Hochwald","authors":"Dorothee Killmann, Burkhard Leh","doi":"10.21248/decheniana.v169.4932","DOIUrl":"https://doi.org/10.21248/decheniana.v169.4932","url":null,"abstract":"Im Zeitraum von Juni bis Oktober 2015 wurde in den drei Naturwaldreservaten Gottlob, Springenkopf und Ruppelstein des Nationalparks Hunsrück-Hochwald eine Kartierung der Flechtenflora und -vegetation durchgeführt. Hierbei konnten insgesamt 89 Arten festgestellt werden, davon 14 Flechtenarten der Roten Liste RP bzw. BRD. Eine Flechtenart, die coniocarpe Chaenotheca brachypoda, ist neu für für das Bundesland Rheinland-Pfalz. Weitere bemerkenswerte Funde sind die epiphytische Blutflechte Mycoblastus sanguinarius, die Blattflechte Parmelia submontana (beide RL RP 1) sowie der hohe Anteil an epixylen, coniocarpen Stecknadelflechten. Der epixyle Pilz Mycocalicium subtile hat im NWR Gottlob seinen zweiten aktuellen Nachweis in Rheinland-Pfalz. In den drei Naturwaldreservaten wurde darüber hinaus ein Monitoring von epiphytischen, epilithischen, epixylen und epigäischen Arten nach der Methode von Bungartz & Ziemmeck (1997) durchgeführt.","PeriodicalId":217690,"journal":{"name":"Decheniana : Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens","volume":"32 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-09-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"114763317","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Verbreitung von Dryopteris affinis (Lowe) Fraser-Jenk. s.l. im Tilio-Acerion des Rheinischen Schiefergebirges","authors":"Matthias Poppek","doi":"10.21248/decheniana.v168.4926","DOIUrl":"https://doi.org/10.21248/decheniana.v168.4926","url":null,"abstract":"Im Zeitraum von März 2008 bis April 2012 wurden im Rahmen einer pflanzensoziologischen Untersuchung zu Schluchtwäldern im Rheinischen Schiefergebirge Vorkommen des Spreuschuppigen Wurmfarns Dryopteris affinis (L.) Fraser-Jenk. s.l. in Haupt- und Seitentälern von Mittelrhein, unterer Lahn und unterer Mosel erfasst. Über die Verbreitung dieses sehr seltenen Farns innerhalb Deutschlands ist der bisherigen Kenntnisstand noch sehr lückenhaft. Ein pflanzensoziologischer Verbreitungsschwerpunkt wurde in Edellaubmischwäldern (Tilio-Acerion) vermutet, denen als Fauna- Flora-Habitat ein besonderer Schutzstatus zugeschrieben wird. Entsprechend konnten Vorkommen von Dryopteris affinis im Untersuchungsraum in dieser Waldgesellschaft gemeinsam mit zahlreichen geschützten bzw. seltenen Taxa nachgewiesen werden. Zudem werden in dieser Arbeit die besonderen ökologischen Ansprüche, die dessen Seltenheit bedingen, thematisiert. Abschließend werden Gründe für die meist geringen Individuenzahlen von Dryopteris affinis an den Fundorten diskutiert.","PeriodicalId":217690,"journal":{"name":"Decheniana : Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens","volume":"28 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-09-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"123509324","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Untersuchung der Uferflora der Mosel im Hinblick auf Indikatorarten für dynamische und undynamische Flussabschnitte","authors":"R. Wisskirchen, P. Horchler","doi":"10.21248/decheniana.v170.4951","DOIUrl":"https://doi.org/10.21248/decheniana.v170.4951","url":null,"abstract":"Im Rahmen einer Pilotstudie wurde im Sommer 2016 die Uferflora der bundesdeutschen Mosel im Bereich von fünf Stauhaltungen untersucht. Ziel der Untersuchungen war die Identifikation von Indikatorarten für dynamische und undynamische Bereiche innerhalb der Stauhaltungen. An 214 Untersuchungsstellen konnten insgesamt 198 Taxa ermittelt werden. Darunter konnten Indikatoren für dynamische Verhältnisse, z. B. Rorippa sylvestris, Achillea ptarmica, Salix triandra, Carex acuta und Poa palustris, und für undynamische Verhältnisse, z. B. Mentha aquatica, Alnus glutinosa, Scrophularia umbrosa, Epilobium hirsutum und Petasites hybridus, identifiziert werden. Insgesamt zeichneten die Indikatoren einen fast kontinuierlichen Gradienten abnehmender Dynamik im Bereich der Stauhaltungen nach. Für 18 ausgewählte Indikatoren wurde die Vorkommenswahrscheinlichkeit mit Hilfe eines Verallgemeinerten Linearen Modells (GLM) dargestellt. Bei den Lebensformen zeigte sich in jeder Stauhaltung flussabwärts eine sehr deutliche Abnahme der Sommerannuellen während umgekehrt aquatische/semiaquatische Arten zunahmen. Die Studie zeigt, dass der Ausbau der Mosel und die damit verbundene Entdynamisierung innerhalb der Stauhaltungen einen starken Einfluss auf die Zusammensetzung der Uferflora hat, was zu einer erheblichen Degradation der Aue geführt hat.","PeriodicalId":217690,"journal":{"name":"Decheniana : Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens","volume":"34 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-09-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"125998345","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Ufer des Unteren Mittelrheins zwischen Brohl–Namedy und Hammerstein–Leutesdorf und deren ökologische Bedeutung für die Avifauna","authors":"Peter Tröltzsch, Lutz Kosack, B. M. Möseler","doi":"10.21248/decheniana.v171.4964","DOIUrl":"https://doi.org/10.21248/decheniana.v171.4964","url":null,"abstract":"Im Jahre 2017 wurden an einem Uferabschnitt des Unteren Mittelrheins zwischen Mitte April bis Ende September avifaunistische Untersuchungen durchgeführt. Ziel war es, einen Zusammenhang zwischen anzutreffenden Brut-, Zug- und Rastvogelarten sowie den vorhanden Biotopstrukturen herzustellen, die unterschiedlich stark anthropogen beeinflusst sind. Es zeigte sich, dass zumeist euryöke Vogelarten, mit hohen Stetigkeiten und Dominanzverhältnissen auftraten. Auf dem störungsarmen Hammersteiner Werth und an Stellen des rechtsrheinischen Ufers fanden sich wenige stenöke Arten. Die anthropogenen Buhnenfelder sind sowohl für Rast- als auch für Brutvögel wichtige Strukturen, die sich nur bedingt als Bruthabitate wertgebender Arten eignen, da der Besucherdruck eine Ansiedlung erschwert. Wertgebende Arten könnten durch gezielte Eingriffe wie Gehölzentnahme oder Beweidung gefördert werden, falls Störungen durch Angler, Hundebesitzer u.a. ausbleiben.","PeriodicalId":217690,"journal":{"name":"Decheniana : Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens","volume":"17 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-09-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"130436788","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Neufund der Hügelland-Schildflechte Peltigera collina (Ach.) Schrad. und ein Wiederfund der Aderflechte Peltigera venosa (L.) Hoffm. in der Eifel und für das Rheinland","authors":"Bruno G. A. Schmitz","doi":"10.21248/decheniana.v168.4922","DOIUrl":"https://doi.org/10.21248/decheniana.v168.4922","url":null,"abstract":"Funde von Peltigera collina und Peltigera venosa am Wöllersberg bei Lissingen in der Eifel werden dokumentiert. Für Peltigera collina ist es der Erstfund in der Eifel und das zweite Vorkommen im Bundesland Rheinland-Pfalz. Es umfasst ca. 38 Thalli auf vier bemoosten Felsen an der Südseite und mindestens 176 Thalli auf 4 bemoosten Laubbäumen an der Ostseite des Wöllersberg. Für Peltigera venosa ist es der erste Wiederfund im deutschen Mittelgebirgsraum nördlich der Alpen. Die Vorkommen befinden sich an zwei Böschungen und umfassen zum einen mindestens 115 Thalli mit Apothecien und zum anderen ca. 70 Thalli mit Apothecien. Die Verbreitung der Arten in angrenzenden Gebieten wird diskutiert. Es wird die Unterschutzstellung des noch vorhandenen Wöllersbergs als Naturschutzgebiet und der sofortige Stopp des Rohstoffabbaus vorgeschlagen.","PeriodicalId":217690,"journal":{"name":"Decheniana : Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens","volume":"1 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-09-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"131992985","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Bestandssituation von Feuchtwiesen im westlichen Ruhrgebiet","authors":"Corinne Buch, P. Keil","doi":"10.21248/decheniana.v169.4935","DOIUrl":"https://doi.org/10.21248/decheniana.v169.4935","url":null,"abstract":"Im westlichen Ruhrgebiet existieren noch wenige gut erhaltene Feuchtwiesen. Diese werden von einer Reihe seltener und gefährdeter Pflanzenarten besiedelt. Vegetationskundlich handelt es sich neben feuchten Tal-Glatthaferwiesen um Wassergreiskraut- und Waldbinsen-Wiesen. Ihre Flora und Vegetation wird beschrieben und der gesellschaftliche Anschluss diskutiert. Anschließend wird ihre Bedeutung für den Natur- und Artenschutz sowie Möglichkeiten der weiteren Bestandsförderung im Ruhrgebiet dargestellt.","PeriodicalId":217690,"journal":{"name":"Decheniana : Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens","volume":"29 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-09-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"121570114","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Kleinsäuger eines Teilgebiets des Nationalparks Eifel – Erster methodischer Entwurf für ein Langzeit-Monitoring","authors":"Janine Schmidt","doi":"10.21248/decheniana.v169.4943","DOIUrl":"https://doi.org/10.21248/decheniana.v169.4943","url":null,"abstract":"Eine Online-Ausschreibung des Nationalparks Eifel ermutigte uns, eine Kleinsäugeruntersuchung zu planen mit dem Ziel, einen Ausgangspunkt für ein mögliches Langzeit- Monitoring innerhalb des Nationalparks zu schaffen. Obwohl seit der Gründung des Nationalparks Eifel im Jahr 2004 viele biologische Aspekte wissenschaftlich untersucht wurden, sind die Kenntnisse über die Kleinsäugerfauna noch unvollständig. Auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang wählten wir im ersten Studienjahr zehn Untersuchungsflächen in fünf für den Nationalpark Eifel repräsentativen Habitaten. Während der Fangphase von Juli bis Oktober 2014 lag der Schwerpunkt auf Arten der Familien Soricidae, Cricetidae, und Muridae, welche mit vier Typen von Lebendfallen gefangen wurden. Eine anschließende Untersuchung der Bilche (Gliridae) begann mittels Nistkästen im Jahr 2015. In 4810 Fallennächten wurden 387 Individuen gefangen, darunter drei Spitzmausarten (Soricomorpha) und sechs Nagerarten (Rodentia). Die Rötelmaus (Clethrionomys glareolus) und die Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis) waren die häufigsten gefangenen Arten. Das Habitat Bachaue hatte den höchsten (20,94 %) und das bewirtschaftete Grünland den geringsten (0,88 %) relativen Fangerfolg. Wir konnten im ersten Untersuchungsjahr zeigen, dass der Simpsons Index für Diversität im Brachland am höchsten (8 Arten, 1-D = 0,72) und im Grünland am geringsten war (2 Arten, 1-D = 0,22). Durch DNA Barcoding konnten kryptische Arten und schwer bestimmbare juvenile Tiere korrekt zugeordnet werden.","PeriodicalId":217690,"journal":{"name":"Decheniana : Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens","volume":"2 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-09-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"128886198","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}