{"title":"Drei Anläufe zur Demokratie: Österreich 1867–1955","authors":"Michael Mesch","doi":"10.59288/wug493.214","DOIUrl":"https://doi.org/10.59288/wug493.214","url":null,"abstract":"John W. Boyer, einer der renommierten US-Historiker, die sich auf die neuere Geschichte Österreichs spezialisiert haben, legt eine umfassende, detailreiche und langfristige Aspekte hervorhebende politische Geschichte der österreichischen Reichshälfte der Habsburgermonarchie ab 1867, der Ersten Republik und des ersten Jahrzehnts der Zweiten Republik vor. Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die Staatsbildung und der langwierige, umstrittene und an Rückschlägen reiche Prozess der Demokratisierung, die nachhaltig erst nach 1945 erfolgreich war. Sehr ausführlich befasst sich der Autor mit der Politik der Christlichsozialen im Wien der Spätgründerzeit sowie mit der Wiener Stadtpolitik in der Ersten Republik und dem \"Roten Wien\".","PeriodicalId":81609,"journal":{"name":"Jahrbuch fur Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas","volume":"3 2","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-11-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135589991","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"\"Marienthal.reversed\": Wie wirkt eine Arbeitsplatzgarantie für langzeitarbeitslose Menschen im österreichischen Kontext?","authors":"Hannah Quinz, Jörg Flecker","doi":"10.59288/wug493.208","DOIUrl":"https://doi.org/10.59288/wug493.208","url":null,"abstract":"Derzeit wird das Konzept \"Arbeitsplatzgarantie\" international als Instrument im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit diskutiert. Eine staatlich geförderte Jobgarantie stellt jenen Menschen einen Arbeitsplatz zur Verfügung, die von Beschäftigung ausgeschlossen bleiben. Das Arbeitsmarktservice Niederösterreich setzt dieses Konzept im \"Modellprojekt Arbeitsplatzgarantie Marienthal\" um. Dieser Beitrag stellt Wirkungen im Hinblick auf latente Erfahrungskategorien von Erwerbsarbeit (Zeitstruktur, soziale Kontakte, soziale Wertschätzung, Tätigkeit, Mitwirken an kollektiven Zielen, Selbstwirksamkeit) dar. Dazu haben wir Teilnehmer:innen des Modellprojekts im Zeitraum von zwei Jahren mehrmals quantitativ und qualitativ befragt. Die Analysen zeigen heterogene Teilnehmer:innen, aber wir stellen insgesamt positive Veränderungen für Zeitstruktur, Aktivitäten und soziale Kontakte fest. Durch den Zugang zu Erwerbsarbeit nimmt das Gefühl sozialer Wertschätzung sowie zu kollektiven Zielen beizutragen zu. Beides kann durch nicht erkennbare Nützlichkeit der Tätigkeiten getrübt werden. Insbesondere die Selbstwirksamkeit nimmt im Zeitverlauf zu. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Konzept der Arbeitsplatzgarantie in Österreich mit positiven Wirkungen für die Teilnehmer:innen umsetzen lässt.","PeriodicalId":81609,"journal":{"name":"Jahrbuch fur Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas","volume":"15 4","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-11-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135589094","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Judith Derndorfer, Tamara Premrov, Jana Schultheiß, Daniel Witzani-Haim
{"title":"Feministische Ökonomie in Österreich","authors":"Judith Derndorfer, Tamara Premrov, Jana Schultheiß, Daniel Witzani-Haim","doi":"10.59288/wug493.219","DOIUrl":"https://doi.org/10.59288/wug493.219","url":null,"abstract":"Die Mainstream-Ökonomie schien in den vergangenen Jahren mehrfach \"angezählt\". Weder sah sie die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 kommen, noch konnte sie in den aktuellen Vielfachkrisen adäquate wirtschafts- und gesellschaftspolitische Lösungen anbieten.Die Feministische Ökonomie hingegen zeichnet sich besonders dadurch aus, die unterschiedlichen Lebensrealitäten aller Menschen zu analysieren und Vorschläge für eine stärker wohlstandsorientierte Wirtschaftspolitik zu unterbreiten. Dennoch hatte sie in der Vergangenheit weder an Universitäten noch in der Politikberatung durchschlagenden Erfolg. In diesem Editorial wollen wir nach einer kurzen Definition von Feministischer Ökonomie erläutern, warum die Wirtschaftswissenschaft nach wie vor eine frauenfeindlicheDisziplin ist, wohin sich die Feministische Ökonomie in Österreich entwickelt und wie eine feministische Perspektive auf Wirtschaftspolitik gelingen kann.","PeriodicalId":81609,"journal":{"name":"Jahrbuch fur Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas","volume":"1 3","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-11-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135589996","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Armutsmessung in Zeiten von Vielfachkrisen","authors":"Christoph Badelt, Karin Heitzmann","doi":"10.59288/wug493.200","DOIUrl":"https://doi.org/10.59288/wug493.200","url":null,"abstract":"In diesem Beitrag zeigen wir, dass die traditionellen Armutsmaße nicht geeignet sind, ein adäquates Bild der sozialen Probleme zu zeichnen, die durch die jüngsten Krisen, vor allem durch die Inflation, verstärkt wurden. Vielmehr müsste ein breiteres Indikatorsystemzur Armutsmessung verwendet werden. Da dieses in der Praxis nur auf Stichprobenbasis dargestellt werden kann, steht die Sozialpolitik vor dem Dilemma, dass ein geeignetes Armutsmaß nicht gleichzeitig als Kriterium für automationsunterstützte Entscheidungen über die Förderung bestimmter Einzelpersonen dienen kann. Genau dies wäre allerdings für eine Sozialpolitik, die Unterstützungen zielgerichtet an Armutsbetroffene richten möchte, notwendig. Auch könnte Treffsicherheit nur in Einzelfallentscheidungen erzielt werden, wie sie in der Sozialarbeit (z. B. im Sozialhilfewesen) gefällt werden. Da es aber ausvielfältigen Gründen problematisch wäre, Sozialpolitik stärker in die Sozialarbeit zu verschieben, wird es wichtiger, durch eine präventive Sozialpolitik die Zahl jener Menschen, deren Grundbedarfe durch konventionelle Maßnahmen der (Sozial-)Politik nicht gesichert werden können, möglichst klein zu halten.","PeriodicalId":81609,"journal":{"name":"Jahrbuch fur Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas","volume":"14 3","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-11-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135589100","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Makroökonomische Effekte einer Arbeitszeitanpassung in Österreich","authors":"Stefan Ederer, Gerhard Streicher","doi":"10.59288/wug493.196","DOIUrl":"https://doi.org/10.59288/wug493.196","url":null,"abstract":"Der Artikel untersucht die sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Effekte veränderter Erwerbsarbeitszeiten in Österreich. Ausgangspunkt der Analyse ist ein (hypothetisches) Szenario, in dem mittels kollektivvertraglicher und betrieblicher Regelungen die Arbeitszeit der unselbstständig Beschäftigten so verändert wird, dass sie den individuellen Wünschen entspricht. Die Veränderung der Arbeitszeit wird dabei aus Mikrodaten (Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung) unter der Annahme berechnet, dass alle Beschäftigten ihre Arbeitszeit auf das präferierte Maß reduzieren oder ausweiten. Daraus wird die durchschnittliche Veränderung der Arbeitszeit je Sektor berechnet und als Ausgangspunkt für die Abschätzung der gesamtwirtschaftlichen Effekte verwendet. Insgesamt beträgt die gewünschte Veränderung der wöchentlichen Normalarbeitszeit laut Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung 2019 –1,2 Stunden (–3,3 %). Gesamtwirtschaftlich ergeben sich durch die Arbeitszeitveränderung – je nach Szenario – Effekte auf die Beschäftigung von 1 % bis 2 %. Das BIP sinkt in allen Szenarien um weniger als 1 %.","PeriodicalId":81609,"journal":{"name":"Jahrbuch fur Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas","volume":"17 6","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-11-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135589090","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Zwang, Konkurrenz, Wert und Marx","authors":"Patrick Mokre","doi":"10.59288/wug493.215","DOIUrl":"https://doi.org/10.59288/wug493.215","url":null,"abstract":"Søren Maus \"Stummer Zwang\" diskutiert die Machtausübung im Kapitalismus anhand einer ausführlichen Übersicht darüber, was Marx und die Marxist:innen dazu zu sagen hatten. Grundlegend fügt er den Kategorien von Gewalt und Ideologie den stummen Zwang der Verhältnisse hinzu, mit dem Marx die Unterwerfung der Reproduktion unter die Produktion meint: Wer nicht in der einen oder anderen Form an der Kapitalakkumulation mitwirkt, hat es schwer, in einer kapitalistischen Gesellschaft überhaupt zu existieren. Was einleuchtend genug klingt, ist Ausgangspunkt und Ergebnis einer inspirierenden Reise durch die marxistische politische Ökonomie, Philosophie, Kritik von Marx' Werk und Gegenargumente. All das schreibt Mau nicht, um Marx besser zu verstehen, sondern den Kapitalismus. Bei aller möglichen Kritik, die so eine umfassende Betrachtung provoziert, können sich Leser:innen genau das erwarten. Besonders für das Verstehen und Modellieren von Konkurrenz, Lieferketten und Ausbeutung verhilft die Diskussion im \"Stummen Zwang\" zu einem Grundverständnis und dient als Inspiration.","PeriodicalId":81609,"journal":{"name":"Jahrbuch fur Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas","volume":"34 11","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-11-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135589847","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Reichtum, Natur und Wilder Westen","authors":"Severin Rapp","doi":"10.59288/wug493.212","DOIUrl":"https://doi.org/10.59288/wug493.212","url":null,"abstract":"Das Buch \"Billionaire Wilderness\" von Justin Farrell untersucht die Gründe und Auswirkungen des Überreichtums in Teton County, dem US-County mit der höchsten Einkommensungleichheit. Es zeigt, wie Eliten Naturkonservierung nutzen, um ihre Privilegien auszubauen, und sich romantisierte Vorstellungen der lokalen Kultur zur persönlichen Erfüllung aneignen. Der Autor betont die Bedeutung von Naturerhaltung für den Überreichtum und dessen Akkumulation. Zusätzlich beleuchtet das Buch die psychologischen Konflikte der Superreichen auf der Suche nach Authentizität. Interviews mit der lokalen Bevölkerung erlauben eine Gegenüberstellung unterschiedlicher Perspektiven auf die Auswirkungen des Überreichtums. Farrell geht auf die politischen und gesellschaftlichen Institutionen ein, die eine Region im \"Cowboy-State\" Wyoming zum Magneten für extrem privilegierte Individuen und Familien machen, und skizziert Lösungsansätze.","PeriodicalId":81609,"journal":{"name":"Jahrbuch fur Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas","volume":"13 2","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-11-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135590129","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Der Stellenwert von Zeitpolitik in erwerbszentrierten Gesellschaften","authors":"Lukas Heck","doi":"10.59288/wug493.216","DOIUrl":"https://doi.org/10.59288/wug493.216","url":null,"abstract":"Die Ressource Zeit birgt das Potenzial, Normen und Machtstrukturen zu hinterfragen. \"Alle_Zeit\" rückt den gesellschaftlichen Stellenwert von Zeit in den Fokus und diskutiert die Ungleichheiten von Zeit(en). Die Diagnose: Unsere Zeitkultur und die Norm des 8-Stunden-Erwerbsalltags unterdrückt andere Zeiten, wie Care, Freizeit, politische Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement. Gezielte zeitpolitische Maßnahmen tragen zu einem Bewusstsein für die Infragestellung dieser Normen bei und schaffen mehr Zeitgerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Beitrag sorgt für wesentliche Anknüpfungspotenziale an den öffentlichen Diskurs um (Erwerbs-)Arbeitszeitverkürzung.","PeriodicalId":81609,"journal":{"name":"Jahrbuch fur Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas","volume":"2 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-11-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135589166","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Was hinter dem Kapitalismus steckt","authors":"Judith Derndorfer, Daniel Witzani-Haim","doi":"10.59288/wug493.213","DOIUrl":"https://doi.org/10.59288/wug493.213","url":null,"abstract":"In ihrem jüngsten Werk \"Der Allesfresser\" (auf Englisch erschienen als \"Cannibal Capitalism\") wirft die renommierte marxistische US-Philosophin Nancy Fraser einen strukurellen und historischen Blick auf den Kapitalismus. Fraser definiert den Kapitalismus als ein Gesellschaftssystem, das für sein Funktionieren mehrere „verborgene Stätten“ ausbeuten muss: durch rassistische und imperialistische Enteignung, in der Sphäre unbezahlter sozialer Reproduktion, in seinem Verhältnis zur Natur, durch das der Kapitalismus den menschgemachten Klimawandel verursacht, sowie durch die Aneigung politischer Macht und Governance. Abhilfe schaffen kann nur ein Antikapitalismus, der politische Kämpfe in all diesen Sphären verbindet und einen neuen Sozialismus des 21. Jahrhunderts hervorbringt.","PeriodicalId":81609,"journal":{"name":"Jahrbuch fur Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas","volume":"3 10","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-11-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135589329","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Wer hat Angst vor Umverteilung?","authors":"Leonhard Dobusch","doi":"10.59288/wug493.218","DOIUrl":"https://doi.org/10.59288/wug493.218","url":null,"abstract":"In ihrem Band \"Angst und Angstmacherei\" skizzieren die Autoren Eckpunkte einer emanzipatorischen Wirtschaftspolitik, die Menschen ermutigen und nicht disziplinieren möchte. Sie wenden sich damit gegen neoliberale Ansätze, die über teilweise gezielte Instrumentalisierung von Versagens- und Abstiegsängsten menschliches Verhalten zu steuern suchen. Als Alternative präsentiert der Band eine Reihe provokanter Vorschläge wie die Einführung einer Obergrenze für Vermögen oder eine bewusste Steigerung von Steuerund Abgabenquoten, die mit dominanten wirtschaftspolitischen Narrativen brechen. Im Ergebnis bietet das Buch ein umfassendes Fundament für progressive Wirtschaftspolitik samt konkreter politischer Handlungsempfehlungen.","PeriodicalId":81609,"journal":{"name":"Jahrbuch fur Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas","volume":"27 5","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2023-11-06","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"135589416","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}