{"title":"Bessere Kundenorientierung bei der Entwicklung physischer Produkte - Nutzung agiler Vorgehensweisen kombiniert mit Additiven Fertigungsverfahren","authors":"Philipp Blattert, Werner Engeln","doi":"10.25368/2021.54","DOIUrl":"https://doi.org/10.25368/2021.54","url":null,"abstract":"Viele Industrieunternehmen sind auf der Suche nach neuen Strategien für eine zukunftssichernde Produktentwicklung. Die Gründe dafür sind in den Herausforderungen zu suchen, die häufig in schnelle Änderungen von Kundenwünschen, der Verbreitung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien, kürzeren Technologielebenszyklen, Forderungen nach ökologischer Nachhaltigkeit wie auch in der weiteren zunehmenden Vernetzung der Wirtschaft zu suchen. Die heutige Entwicklungsumgebung in Unternehmen, mit meist starren Abteilungsstrukturen, wenig Kommunikation mit den Kunden und zwischen den Abteilungen im Unternehmen sowie der Auslieferung eines auf einem einmal erstellen Lastenheft basierenden Produkten wird den Anforderungen nicht mehr gerecht. In diesem Zusammenhang rücken agile Vorgehensweisen gepaart mit additiven Fertigungsverfahren für physische Produkte in den Fokus der Entwicklung.","PeriodicalId":345265,"journal":{"name":"Entwerfen Entwickeln Erleben in Produktentwicklung und Design 2021","volume":"28 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-09-07","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"125212953","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Nutzerzentrierung in Zeiten von Social Distancing: Evaluierung eines extracurricularen Lehrformats für Studierende der Produktentwicklung","authors":"A. Wallisch, K. Paetzold","doi":"10.25368/2021.48","DOIUrl":"https://doi.org/10.25368/2021.48","url":null,"abstract":"Nutzerzentrierung in der Produktentwicklung ist ein seit Jahrzehnten intensiv beforschtes Feld mit dem wesentlichen Ziel, Nutzeranforderungen möglichst ganzheitlich zu ermitteln und beschreiben. Damit soll den potentiellen Anwendern ein Produkt geliefert werden können, das einen tatsächlichen Bedarf bestmöglich adressiert oder entsprechende Begehrlichkeiten weckt und somit einen hohen Markterfolg verspricht. In der Praxis lässt sich dennoch beobachten, dass oftmals eine eher technische Perspektive, in welcher der Mensch irgendwie enthalten ist, den Entwicklungsprozess dominiert. Der Beitrag dient als Ergebnisbericht einer praxisbezogenen, interdisziplinären Lehrveranstaltung mit dem Ziel, bereits in der akademischen Ausbildung stärker für die Anwenderperspektive zu sensibilisieren. Die im Pilotkurs partizipativ gestaltete Lehrveranstaltung zu nutzerzentrierter Anforderungserhebung wurde im zweiten Durchlauf pandemiebedingt auf Remotelehre und virtuelle Kollaboration umgestellt. Die Effekte beider Formate werden im Beitrag unter verschiedenen Aspekten bilanziert und die Ergebnisbewertung erfolgt als Reflektion des Standardcurriculums.","PeriodicalId":345265,"journal":{"name":"Entwerfen Entwickeln Erleben in Produktentwicklung und Design 2021","volume":"118 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-09-07","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"120842209","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Stephan Scheele, D. Mau, David Foullois, F. Mantwill
{"title":"Digitale Arbeitsumgebungen in der Produktentstehung: Mit Action Design Research Web- Anwendungen zur produktiven Zusammenarbeit entwickeln","authors":"Stephan Scheele, D. Mau, David Foullois, F. Mantwill","doi":"10.25368/2021.47","DOIUrl":"https://doi.org/10.25368/2021.47","url":null,"abstract":"Um effektiv auf neue Marktgegebenheiten reagieren zu können, versuchen Industrieunternehmen ihre internen Geschäftsabläufe schlank und effizient zu halten. Dies stößt jedoch an Grenzen, wenn tradierte Unternehmens-IT im Zuge der digitalen Transformation mit neuen Geschäfts- und Bedienfähigkeiten ausgestattet werden soll. Die Integration von Systemen und Daten sowie die prozessuale Steuerung einer sich neu ordnenden IT-Landschaft verlangt nach neuen Konzepten, die die Besonderheit von kooperativen Wertschöpfungsprozessen berücksichtigen. Der Beitrag stellt die Anwendung der Action Design Research für die Konzeption, Entwicklung, Einführung und Auswertung einer IT-Applikation innerhalb eines Anwendungsfalls der Montageplanung der Automobilproduktion heraus. Dazu wird der Ansatz der Conversational Workflows, ein für die Zusammenarbeit in wissensintensiven, kooperativen Industrieprozessen entwickelter Applikationsaufbau, zur Lösung der Problemstellung herangezogen. Mit Hilfe eines auf den Anwendungsfall angepassten Ablaufs der Action Design Research werden in zwei partizipativen ADR-Zyklen sowohl eine MVP-Version als auch eine produktive Variante einer Web-Applikation für die Materialmodulbereitstellung entwickelt und im Praxissystem erlebbar gemacht. Im Ergebnis konnte sich das Konzept der Conversational Workflows als geeignet herausstellen und lässt zusätzlich Raum für kontinuierliche Weiterentwicklungen. Auf methodischer Seite hat sich gezeigt, dass eine Ergänzung der konzeptionellen ADR-Phasen um Design Thinking zu einer verbesserten Artefaktentwicklung beitragen kann.","PeriodicalId":345265,"journal":{"name":"Entwerfen Entwickeln Erleben in Produktentwicklung und Design 2021","volume":"9 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-09-07","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"126420644","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Gibt es ein Patentrezept für erfolgreiche IT-Projekte?","authors":"Alfred Katzenbach","doi":"10.25368/2021.51","DOIUrl":"https://doi.org/10.25368/2021.51","url":null,"abstract":"Viele Prozess-IT-Projekte erfüllen nicht die Erwartungen des Managements, der Anwender, oder von beiden. Ein beachtlicher Anteil wird abgebrochen und scheitert damit komplett. Aber gerade der Erfolg dieser Projekte kann für den Erfolg des ganzen Unternehmens entscheidend sein. Wenn man diese Projekte als Organisationsentwicklungsprojekte mit einem klaren Fokus auf die beteiligten und betroffenen Personen betrachtet, steigt die Erfolgswahrscheinlichkeit in großem Maß. Der vorgestellte Fünf-Phasen-Plan zeigt ein Vorgehensmodell, mit dem auch große internationale und komplexe IT-Projekte erfolgreich bearbeitet werden können und wie ein nachhaltiger Erfolg für das Unternehmen sichergestellt werden kann.","PeriodicalId":345265,"journal":{"name":"Entwerfen Entwickeln Erleben in Produktentwicklung und Design 2021","volume":"67 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-09-07","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"123460680","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Der Ingenieur an seinem Arbeitsplatz - gesund und kompetent!","authors":"Bettina Schleidt","doi":"10.25368/2021.46","DOIUrl":"https://doi.org/10.25368/2021.46","url":null,"abstract":"Seit Jahren steigen psychische und psychosoziale Belastungen im Arbeitsalltag von Ingenieuren* an, was unter anderem an der zunehmenden Zahl von Erkrankungen, die beispielsweise auf permanenten Stress zurückzuführen sind, erkennbar ist. Durch die Pandemie, die seit mehr als einem Jahr Alltag und Arbeitsleben maßgeblich beeinflusst, treten diese Belastungen noch deutlicher in den Vordergrund. Nach einer kurzen Einführung werden zunächst theoretische Grundlagen dargelegt und wesentliche Begriffe definiert. Mit Blick auf den Arbeitsplatz werden potenzielle Belastungen skizziert und die Bedeutung von Kompetenzen herausgearbeitet, die unterstützen können, um mit diesen Belastungen umzugehen. Außerdem wird der Frage nachgegangen, ob Ingenieure das nötige „Kompetenz bezogene Rüstzeug“ - sprich die persönlichen psychischen Ressourcen - haben, um mit den Anforderungen und Belastungen, die sich am Arbeitsplatz ergeben, adäquat umgehen zu können und welche Bedeutung der Hochschulausbildung dabei zukommt. Den Abschluss bildet ein Plädoyer für eine systematische (Neu-)Ausrichtung und regelmäßige Weiterentwicklung bzw. Anpassung der Aus- und Weiterbildung von Ingenieuren anhand von ermittelten Anforderungen bzw. Belastungen am Arbeitsplatz – nicht zuletzt basierend auf einem Constructive Alignment.","PeriodicalId":345265,"journal":{"name":"Entwerfen Entwickeln Erleben in Produktentwicklung und Design 2021","volume":"308 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-09-07","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"121822777","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Co-Creation bei komplexen Consumer Products","authors":"L. Geißler, N. Herzberg, Natalie Mundt","doi":"10.25368/2021.53","DOIUrl":"https://doi.org/10.25368/2021.53","url":null,"abstract":"Endkunden legen bei ihren Kaufentscheidungen immer mehr Wert auf Individualität. Als Reaktion darauf, haben Unternehmen das Potential der Co-Creation erkannt. Dies beschreibt die Zusammenstellung eines komplexen Produktes durch den Kunden selbst. Auch Campeleon nutzt Co-Creation im Rahmen der Produktentwicklung. Das Start Up entwickelt in enger Zusammenarbeit mit Pilotkunden modulare Ausstattungsmodule für Reisemobile. Durch die intensive Interaktion mit dem Kunden konnten Anforderungen an die Produkte identifiziert werden, die ansonsten unentdeckt geblieben wären. So sind erste modulare Ausstattungsmodule entstanden, die es ermöglichen, den knappen Platz im Innenraum von Reisemobilen durch Mehrfachnutzung der Flächen zu maximieren. Neben einer innovativen Küchenlösung ist so auch ein modulares Camper-Bad entstanden. Gleichzeitig muss sich Campeleon immer wieder die Frage stellen, in welchem Maße Co-Creation sinnvoll genutzt werden kann und wann sie für den Kunden überfordernd wirkt. Daraus ist eine Checkliste entstanden, die Kunden dabei behilflich sein soll, ihre Gedanken zum Reisemobil-Ausbau zu ordnen. Dieser Artikel beleuchtet zum einen Vorteile und Herausforderungen von Co-Creation. Zum anderen wird die Entstehung eines Prozesses zur Umsetzung anhand eines Anwendungsbeispiels veranschaulicht.","PeriodicalId":345265,"journal":{"name":"Entwerfen Entwickeln Erleben in Produktentwicklung und Design 2021","volume":"38 5 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-09-07","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"116537938","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Carolina Sallati, Manufacturing Santa Bárbara d’Oeste, K. Schützer
{"title":"The Digitalization Principles from a User- Centered Design Perspective: A Conceptual Framework for Smart Product Development","authors":"Carolina Sallati, Manufacturing Santa Bárbara d’Oeste, K. Schützer","doi":"10.25368/2021.49","DOIUrl":"https://doi.org/10.25368/2021.49","url":null,"abstract":"The industry relies on interdisciplinarity to promote advancements. The diverse engineering domains, information technologies, management and social sciences are combined in the industrial environment and oriented o society’s ever-changing demands. In parallel, the demographic shifts caused by population aging present room for innovation on many fronts, such as in health, technology, industry, products, and services, and in the same way in product development processes. In an attempt to tackle such issues, this article discusses how the addressing of the elderly population demands, particularly the demand for smart products, might be supported by the principles of production digitalization. In doing so, it proposes a conceptual framework for the development of smart products for the elderly, sustained by three core pillars: specific product lifecycle stages, Industrie 4.0 requirements for smart product development; and Industrie 4.0 enabling technologies which are integrated by the User-Centered Design philosophy. Their combination into a framework aims at addressing two main points: assist in the translation of elderly real consumers’ expectations and demands into more adequate, appealing products and in creating a transition path for companies who wish to incorporate the principles and technologies of production digitalization in their value chain. Furthermore, the article discusses how this proposal could be validated in the real industrial environment.","PeriodicalId":345265,"journal":{"name":"Entwerfen Entwickeln Erleben in Produktentwicklung und Design 2021","volume":"31 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-09-07","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"128055122","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Ingmar S. Franke, Sönke Beckmann, Olga Biletska, H. Zadek
{"title":"Mockup einer Betriebsleitstelle für automatisierte Shuttlebusse - Konzeption und Design eines universellen, visuellen und auditiven Interfaces","authors":"Ingmar S. Franke, Sönke Beckmann, Olga Biletska, H. Zadek","doi":"10.25368/2021.52","DOIUrl":"https://doi.org/10.25368/2021.52","url":null,"abstract":"Derzeit sind automatisierte Shuttlebusse beim Einsatz auf einen Operator an Bord angewiesen. Damit sich dies nicht erst beim vollständig autonomen Fahren ändert, bedarf es weiterer Lösungsansätze. Eine Möglichkeit ist die Überwachung der Busse aus einer Betriebsleitstelle. Allerdings können mit den Betriebsleitstellen von Verkehrsgesellschaften nach heutigem technologischem Stand keine Fahrfunktionen übernommen werden. Um diese Forschungslücke zu schließen, wurde im Rahmen dieses Beitrags ein Mockup für eine Betriebsleitstelle von automatisierten Shuttlebussen entwickelt. Das Hauptaugenmerk bei der Konzeption dieses Interfaces liegt in der Anforderungsanalyse. Zu diesem Zweck wurden Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft eingebunden. Als Ergebnis ist ein Mockup mit einer interaktiven Karte, einer Ereignisliste und einer Ansicht zur Übernahme der Fahrfunktionen entstanden.","PeriodicalId":345265,"journal":{"name":"Entwerfen Entwickeln Erleben in Produktentwicklung und Design 2021","volume":"1 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-09-07","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"130830542","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
Jonas Heimicke, A. Spahic, Luis Bramato, A. Albers
{"title":"Ermittlung von Anforderungen an eine Anwendungsfall-Spezifische Einführung Agiler Ansätze Erkenntnisse aus der Anwendung des Agile-Stage-Gate Hybrids","authors":"Jonas Heimicke, A. Spahic, Luis Bramato, A. Albers","doi":"10.25368/2021.55","DOIUrl":"https://doi.org/10.25368/2021.55","url":null,"abstract":"Produzierende Unternehmen, die traditionelle Produktentwicklungsmethoden mit linearen und rigiden Prozessen nutzen, sind zunehmend weniger in der Lage, den Veränderungen in Märkten und Technologien gerecht zu werden. Der klassische Stage-Gate Prozesses nach Cooper lässt kein adäquates Reagieren auf diese Veränderungen zu, sodass es zu Verzögerungen in der Entwicklung und späten Änderungen am Produkt im weiteren Projektverlauf kommt. Aus diesem Grund werden agile Methoden innerhalb etablierter plangetriebener Ansätze integriert, um durch kurzfristige und wiederkehrende Planungs-aktivitäten und ein iteratives Vorgehen in der Entwicklung eine schnellere Anpassung an mögliche Veränderungen während der Projektdurchführung zu ermöglichen. Die Anwendung agiler Methoden, die aus der Softwareentwicklung entstammen, kann jedoch nicht ohne Anpassungen erfolgen, da sich der Entwicklungsprozess physischer Produkte beispielsweise hinsichtlich der Modularisierung des Gesamtsystems in kleinere Inkremente deutlich von der Vorgehensweise in der Softwareentwicklung unterscheidet. Um die Einführung agiler Methoden unternehmensspezifisch und zweckmäßig gestalten zu können, soll die Basis für einen unternehmensspezifischen Problemlösungsprozess gelegt werden, mit dem Agilität in die Prozesse eingeführt werden kann. Dazu soll herausgefunden werden, inwieweit Entwickler aus der Praxis den Bedarf für eine individuelle Einführung von Agilität sehen. Dazu werden Interviews mit Experten aus Unternehmen geführt, um die Implementierung agiler Methoden im Rahmen der physischen Produktentwicklung in der Praxis zu hinterfragen und zukünftige Forschungspotentiale zu explizieren. Daraus werden Hypothesen hinsichtlich einer individuellen Einführung von Agilität in die Entwicklungsprozesse produzierender Unternehmen abgeleitet und in einer quantitativen Umfrage überprüft. Die Ergebnisse zeigen eindeutig den Bedarf für eine individuelle Einführung von Agilität in den jeweiligen Anwendungsfall.","PeriodicalId":345265,"journal":{"name":"Entwerfen Entwickeln Erleben in Produktentwicklung und Design 2021","volume":"74 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-09-07","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"126580643","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Nachhaltigkeit: Avoiding Design - Warum gutes Design kein Design ist und auch das Nicht-Designen und Vermeiden von Produkten Gestalterhandwerk sein muss","authors":"P. Schütz, Oliver Gerstheimer, Philipp Englisch","doi":"10.25368/2021.41","DOIUrl":"https://doi.org/10.25368/2021.41","url":null,"abstract":"„Avoiding Design“ bezeichnet nicht nur das Verhindern durch Design, sondern auch das Vermeiden von Design an sich – also das bewusste Nicht-Designen, um Produkte grundlegend an ihrer Entstehung zu hindern. Es schafft ein Bewusstsein dafür, dass ein gleicher oder größerer Nutzen für die Nachhaltigkeit erzeugt wird, wenn man etwas so belässt wie es ist oder etwas wegnimmt, anstatt etwas hinzuzufügen. Die Natur des Designs ist formgebend und in die Welt hinein entwerfend. Dass das Ergebnis des Designprozesses aber auch formnehmend oder verwerfend sein kann, wird kaum in Betracht gezogen. Anstatt bestehende Produkte nur einem nachhaltigen Redesign zu unterziehen oder völlig neue hinzuzufügen, müssen Designentscheidungen grundlegend hinterfragt und rückgängig gemacht werden, um die Anzahl von Produkten insgesamt zu reduzieren.","PeriodicalId":345265,"journal":{"name":"Entwerfen Entwickeln Erleben in Produktentwicklung und Design 2021","volume":"114 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2021-09-07","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"128163862","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}