{"title":"Rund ums Alter","authors":"Rund ums Alter, Weißbuch Alterstraumatologie","doi":"10.1055/a-0675-2387","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-0675-2387","url":null,"abstract":"Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) haben das Weißbuch Alterstraumatologie vorgestellt. Es führt die wichtigsten Schritte einer guten Versorgung von älteren Patienten mit Knochenbrüchen auf. Daher fordern beide Fachgesellschaften unter anderem die Übernahme ihrer Empfehlungen in die Regelversorgung. „Aufgrund der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen rasanten Zunahme von Altersbrüchen müssen auch die Strukturen in der Alterstraumatologie mitwachsen“, betont DGU-Präsident Prof. Dr. Joachim Windolf, Direktor der Klinik für Unfallund Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf. Das Ergebnis der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie „Prävention, Therapie und Rehabilitation osteoporotischer Frakturen in benachteiligten Populationen“ (PROFinD) zeigt das enorme Verbesserungspotenzial für Deutschland: Arbeiten Unfallchirurgen, Altersmediziner (Geriater), Physiotherapeuten sowie Sozialund Pflegedienst in einem Team zusammen, sinkt die Sterblichkeit um mehr als 20 Prozent. „Diese multiprofessionelle Zusammenarbeit verbessert die Überlebensrate unsere Patienten drastisch“, sagt Prof. Dr. Clemens Becker, Chefarzt der Abteilung für Geriatrie und Klinik für Geriatrische Rehabilitation des RobertBosch-Krankenhauses Stuttgart. Aufgrund international vorliegender Erfahrungen haben die DGU und die DGG mit ihren Zertifizierungsinitiativen AltersTraumaZentrum DGU® (ATZ-DGU) und Alterstraumatologisches Zentrum DGG (atz-DGG) bereits seit 2014 damit begonnen, die im Weißbuch Alterstraumatologie enthaltenen Empfehlungen umzusetzen. Aktuell sind bereits über 100 Kliniken als Alterstraumazentrum zertifiziert. „Nur durch eine strukturierte Versorgung können Patienten rasch operiert werden, gefährliche Medikamentenkombinationen vermieden und die Delirrate gesenkt werden. Unser Ziel ist, die Selbstständigkeit und damit die Selbstbestimmung unserer Patienten zu erhalten“, sagt Prof. Dr. Ulrich Liener, Leiter der DGU-Arbeitsgemeinschaft Alterstraumatologie und Leiter der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Marienhospital Stuttgart. Quelle: www.dggeriatrie.de, Downloadmöglichkeit: www.dgu-online.de","PeriodicalId":224864,"journal":{"name":"GGP - Fachzeitschrift für Geriatrische und Gerontologische Pflege","volume":"7 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"126964887","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Die Integrative Validation nach Richard®","authors":"Ulrike Weigel, M. Richard","doi":"10.1055/A-0675-2444","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/A-0675-2444","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Wertschätzende Beziehungsgestaltung In der Zielsetzung des Expertenstandards „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ steht die Person im Mittelpunkt. Der Blick geht weg von der Krankheit hin zum Menschen mit Demenz als eigenständige Person. Die Methode der Integrativen Validation (IVA) nach Richard® ist ein möglicher Weg, diesen Perspektivwechsel mitzugestalten und die dafür nötige Haltung der an der Versorgung von Menschen mit Demenz Beteiligten zu unterstützen.","PeriodicalId":224864,"journal":{"name":"GGP - Fachzeitschrift für Geriatrische und Gerontologische Pflege","volume":"69 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"122410099","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Buchtipp: Häusliche Versorgung von Menschen mit Demenz","authors":"","doi":"10.1055/a-0733-0221","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-0733-0221","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":224864,"journal":{"name":"GGP - Fachzeitschrift für Geriatrische und Gerontologische Pflege","volume":"1 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"125515675","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Erfassung der Sozialen Situation (SoS) nach Nikolaus","authors":"Jens Zemke","doi":"10.1055/A-0733-0094","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/A-0733-0094","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Schlüsselrolle lm Rahmen des multidisziplinären Assessments ist für die Therapiezielplanung bei älteren multimorbiden Patienten nicht nur die Erfassung von Morbidität und Funktionsdefiziten erforderlich, sondern auch die soziale Situation spielt eine erhebliche Rolle. Doch so sehr wie soziale Faktoren Morbidität, Krankheitsverlauf, Prognose und Mortalität beeinflussen, so schwer lassen sie sich valide quantifizieren.","PeriodicalId":224864,"journal":{"name":"GGP - Fachzeitschrift für Geriatrische und Gerontologische Pflege","volume":"9 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"121367012","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Multimorbidität und Polypharmakotherapie in der Geriatrie","authors":"W. Weitbrecht","doi":"10.1055/A-0733-0117","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/A-0733-0117","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Komplexe Probleme Im Laufe des Alterns eines Menschen nehmen in aller Regel die Anzahl seiner (chronischen) Erkrankungen und die Pflegebedürftigkeit zu. Hieraus ergibt sich sehr oft die Verschreibung zahlreicher Medikamente. Nicht immer sind die verordneten Medikamente untereinander kompatibel. Auch hängt die Wirksamkeit der verschriebenen Medikamente vom Verständnis und von der Mitarbeit des Patienten ab. Diese Probleme werden im folgenden Artikel erörtert.","PeriodicalId":224864,"journal":{"name":"GGP - Fachzeitschrift für Geriatrische und Gerontologische Pflege","volume":"138 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124358493","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Viel ist nicht immer gut – Polypharmakotherapie im Alter","authors":"Ramesch Sarkar","doi":"10.1055/a-0675-2421","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-0675-2421","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Was ist (zu) viel? Von Polypharmakologie bzw. -pharmazie spricht man, wenn mindestens fünf und mehr Medikamente verschrieben werden, was bei der Mehrzahl der über 65-Jährigen der Fall ist. 1 In Pflegeeinrichtungen liegt der Durchschnitt pro Patient bei 6,3 Medikamenten. 2 Im Alter steigt das Risiko, multimorbid zu werden und an chronischen Krankheiten zu leiden. Somit nimmt die medikamentöse Behandlung zu. Was ist (zu) viel? Kann man Medikamente ersatzlos zu streichen? Welche altersspezifischen Probleme treten bei einer Polypharmakotherapie auf? Welche Wechselwirkungen gibt es? Dieser Artikel versucht aus Sicht eines Apothekers mögliche Antworten auf diese pharmazeutischen Fragestellungen zu geben.","PeriodicalId":224864,"journal":{"name":"GGP - Fachzeitschrift für Geriatrische und Gerontologische Pflege","volume":"57 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124655522","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Fallbeschreibung Polymedikation","authors":"Ursula Kriesten","doi":"10.1055/a-0733-0142","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/a-0733-0142","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Medikation und Biografie Im hier vorgestellten Fallbeispiel wird deutlich, wie eng verwoben oft Lebensbiografie und Polypharmakotherapie bei alten Menschen sind – abzulesen am Medikationsplan, der seit 2016 Patienten mit drei oder mehr Medikamenten ausgestellt werden muss.","PeriodicalId":224864,"journal":{"name":"GGP - Fachzeitschrift für Geriatrische und Gerontologische Pflege","volume":"46 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"133399468","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Sexualität und Krankheit im Alter – Anmerkungen aus gerontopsychiatrischer Sicht","authors":"R. Kortus","doi":"10.1055/A-0733-0029","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/A-0733-0029","url":null,"abstract":"Zusammenfassung Tabuthema Der Umgang mit der Sexualität alter Menschen scheint trotz vieler Veröffentlichungen in den letzten Jahren im medizinischen Bereich noch immer mit Tabus besetzt. Dabei wird vergessen, dass die Sexualität eine wichtige Rolle im Leben aller Menschen spielt. Bei Erkrankungen wird der Blick zumeist auf diese gerichtet, ohne die Gesamtperson und die Folgen für das Sexualleben und gegebenenfalls störende Medikamentenwirkungen einzubeziehen. Aus psychiatrischer Sicht sollten allerdings der ganze Mensch und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt rücken.","PeriodicalId":224864,"journal":{"name":"GGP - Fachzeitschrift für Geriatrische und Gerontologische Pflege","volume":"1 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2018-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"123170499","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}