{"title":"Identitätserzählungen im Konflikt","authors":"Jan Christoph Suntrup","doi":"10.14361/9783839447475-014","DOIUrl":"https://doi.org/10.14361/9783839447475-014","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":222496,"journal":{"name":"Politische Kulturforschung reloaded","volume":"140 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2019-12-31","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"131406659","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"›Identität‹ in politischer Kultur, Demokratietheorie und der Identitären Bewegung","authors":"W. Bergem","doi":"10.14361/9783839447475-012","DOIUrl":"https://doi.org/10.14361/9783839447475-012","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":222496,"journal":{"name":"Politische Kulturforschung reloaded","volume":"191 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2019-12-31","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"115612298","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Politische TV-Serien und Politische Kultur","authors":"A. Dörner","doi":"10.14361/9783839447475-008","DOIUrl":"https://doi.org/10.14361/9783839447475-008","url":null,"abstract":"Politische Fernsehserien erfreuen sich derzeit weltweit einer besonderen Beliebtheit. Nicht nur konventionelle Rundfunkanbieter, sondern gerade auch die Produzenten nicht‐linearen Fernsehens auf Internetplattformen wie Netflix haben viele erfolgreiche Politserien im Angebot. Die Serien haben eine solche Medienpräsenz gewonnen, dass auch reale Politikerinnen und Politiker sich genötigt fühlen, auf ihre fiktionalen Konkurrenten einzugehen. So zeigte sich der amtierende USPräsident Barack Obama bei einem Meeting im Dezember 2013 begeistert von der im gleichen Jahr gestarteten Serie House of Cards. Er äußerte große Bewunderung für die rücksichtslose Effizienz,mit der Frank Underwood die politischen Dinge in Washington bewege. »This guy’s getting a lot of stuff done« hieß es mit Blick auf die Serienfigur, die in der ersten Staffel der Serie als Mehrheitsführer (»Majority Whip«) im Kongress die Strippen zieht. In eine ähnliche Richtung ging eine Äußerung von KevinMcCarthy, der seit 2011 als realerMehrheitsführer der Republikaner im Kongress agierte. McCarthy sagte mit Bezug auf den fiktiven Underwood: »If I could kill just one member of Congress I would never have to worry about another vote.« Er könne also seinen Job auch effektiver machen, wenn ihm vergleichbare Mittel wie Underwood zur Verfügung stünden. In den Äußerungen der realen politischen Akteure wird ein großes Maß an Anerkennung für die fiktive Figur sichtbar. Das erstaunt schon etwas, wenn man bedenkt, wie Frank Underwood Politik macht: Er lügt, er betrügt, er intrigiert und scheut auch vor Mord nicht zurück, um an die Macht zu kommen und diese zu erhalten. Warum dann trotzdem das Lob? Natürlich sind derartige Äußerungen ironisch gerahmt; das Publikum weiß, dass Obama sich nicht wirklich am Vorbild des skrupellosen Serienhelden orientieren wird. Die ironischen Bezugnahmen auf","PeriodicalId":222496,"journal":{"name":"Politische Kulturforschung reloaded","volume":"71 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2019-12-31","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"124051214","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Deutungsmacht als machtsensible Perspektive politischer Kulturforschung","authors":"Dennis Bastian Rudolf","doi":"10.14361/9783839447475-004","DOIUrl":"https://doi.org/10.14361/9783839447475-004","url":null,"abstract":"»Jeder hätte sie gern, viele kämpfen darum, manche scheinen sie zu ›haben‹ – aber bisher ist weitestgehend ungeklärt, was das ist« (2014: V). Mit diesem Satz umreißt Philipp Stoellger zu Beginn seines Vorwortes zur Deutungsmachtanalyse den Horizont eines Konzeptes, welches mit seiner Komposition auf den ersten Blick eingängig, gar intuitiv plausibel erscheint, auf den zweiten Blick aber ebenso schnell (er-)klärungsbedürftig wird. Dass die Verbindung zwischenMacht, als zentralem Begriff der Sozialund Politikwissenschaften, und Deutung, einem hermeneutischen Prozess des Konstruierens, Erkennens und Verstehens von (Be-)Deutungen und Sinnzusammenhängen innerhalb der politischen Lebenswelt, jedoch eine enorme Anziehungskraft auf die politischen Akteurinnen und Akteure ausübt, zeigt sich nicht nur in der gegenwärtigen politischen Diskussion rund um Fake-News, alternative Fakten und dem Postfaktischen. Die soziale Konstruktion der politischen Wirklichkeit ist immer nur in Deutungen gegeben und findet als alltagschöpferischer Prozess weder im luftleeren, noch immachtfreien Raum statt. Die Art und Weise wie Deutungen entstehen variieren allerdings enorm. Ebenso wie die Faktoren, die darüber Aufschluss geben, warum bestimmte Deutungen akzeptiert und unhinterfragt gültig bleiben, während andere von vorne herein abgelehnt oder im Laufe der Zeit fragil werden. Nähert man sich diesen Fragen von Seiten der politischen Kulturforschung aus an, werden unmittelbare Assoziationen zu Karl Rohe geweckt, welcher mit dem Wechselspiel zwischen deutungskulturellen Angeboten und deren soziokultureller Verankerung die Handlungsund Prozessaspekte politischer Kultur in den Fokus gerückt hat:","PeriodicalId":222496,"journal":{"name":"Politische Kulturforschung reloaded","volume":"65 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2019-12-31","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"126723900","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}