Tríona McCaffrey, C. Carr, Hans Petter Solli, Cherry Hense
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Abstract
Da das Recovery-Modell eine vorherrschende Vision fur moderne psychiatrische Einrichtungen weltweit ist, wird es Zeit sich Gedanken uber den aktuellen Stand in Bezug auf die Musiktherapie zu machen. Dieser Artikel bietet eine theoretische Perspektive auf dieses Thema, indem es die Sicht von vier professionellen Musiktherapeut*innen aus Australien, Irland, Norwegen und den Vereinigten Staaten von Amerika prasentiert. Alle vier haben innerhalb der letzten 2 Jahre ihre Doktorarbeit in Musiktherapie abgeschlossen, welche sich explizit mit dem Recovery-Modell in der Psychiatrie beschaftigt oder einen Bezug dazu hat. Alle Autoren haben betrachtliche Erfahrungen in der Durchfuhrung von musiktherapeutischen Einzel- und Gruppentherapien mit Erwachsenen und Jugendlichen in akuten stationaren und ambulanten Institutionen mit einem am Recovery-Modell ausgerichteten Versorgungsansatz. Dieser Artikel hat das Ziel sorgfaltig herauszuarbeiten, was die Konsequenzen einer Musiktherapie sind, die einem am Recovery-Modell orientiertem Versorgungsansatz folgt, zusatzlich sollen Empfehlungen gegeben werden, inwiefern Musiktherapie fur unsere Patienten und Klienten, die Unterstutzung von Recovery maximieren kann. Dieser Artikel schopft aus den Ergebnissen unserer Promotionen und unserer erlebten Erfahrung in der Musiktherapiepraxis in Institutionen mit einem am Recovery-Modell orientierten Versorgungsansatz, um anderen an diesem Thema interessierten Musiktherapeuten, eine gemeinsame theoretische Perspektive zu prasentieren. Wir hoffen, dass wir damit eine Diskussion mit Musiktherapeuten aus verschiedenen Bereichen der psychiatrischen/psychotherapeutischen Versorgung anstosen konnen mit der Idee die bestmogliche Musiktherapie fur unsere Patienten zu entwickeln. (Ubersetzung: Josephine Geipel)