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Abstract
Bevor in der vorliegenden Studie auf die gesetzlichen Grundlagen der Integrationspolitik sowie ihre Umsetzung eingegangen werden kann, erscheint die Beschäftigung mit der Relevanz des Zuwanderungsphänomens in Italien und der Region Emilia-Romagna, d.h. mit seinen numerischen Ausmaßen, zentral. Insbesondere die statistische Erfassung des Migrationsphänomens sowie die Frage nach der Kongruenz des offiziellen Bildes der Zuwanderung und der tatsächlichen Präsenz an Immigranten verlangen in diesem Zusammenhang Aufmerksamkeit. Eine konstant hohe Komponente an Irregularität in der Zuwanderung, wie im Falle Italiens, kann sich nachhaltig auf die Grundlagen der Politikformulierung und -implementierung auswirken (siehe Kapitel 3 und 4). Zunächst soll jedoch der Frage nachgegangen werden, wie viele Zuwanderer es in Italien bzw. der Region Emilia-Romagna tatsächlich gibt.