{"title":"Entwurf der Elbebrücke Wittenberge im Zuge der BAB A14","authors":"Dipl.-Ing. Tobias Mansperger, Dipl.-Ing. (FH) Manuela Theis, Dipl.-Ing. Rolf Jung","doi":"10.1002/bate.202400105","DOIUrl":null,"url":null,"abstract":"<p>Im Zuge des Neubaus der Autobahn A14 von Magdeburg nach Schwerin entsteht gegenwärtig der insgesamt 1110,50 m lange Brückenzug der Elbebrücke bei Wittenberge. Im Jahr 2007 wurde ein Realisierungswettbewerb ausgelobt, aus dem das Ingenieurbüro Leonhardt Andrä und Partner zusammen mit dem Architekten Jean-Jacques Zimmermann als Gewinner hervorging. Die Brücke besteht aus der 14-feldrigen, 695,15 m langen Vorlandbrücke in Spannbetonbauweise mit Regelstützweiten von 50 m sowie der dreifeldrigen, 412 m langen Strombrücke über die Elbe. Die Strombrücke wurde als einteiliger Querschnitt für beide Fahrtrichtungen der BAB konzipiert, die durch den wellenförmig gevouteten, obenliegenden Mittelträger voneinander getrennt werden. Die Trasse im Bereich der Strombrücke verläuft parallel zur bestehenden Brücke der Bundesstraße B189 und greift deren Stützweiten auf. Diese betragen für die Strombrücke 126 m – 160 m – 126 m. Die Fahrbahnplatte wird mit einer neuartigen Orthoverbundplatte ausgeführt. Dafür wurden im Zuge der Zustimmung im Einzelfall Bauteilversuche an der Universität Stuttgart durchgeführt, die das Potenzial dieser Bauweise eindrucksvoll unter Beweis stellten. Parallel zur Ausschreibung wurde die Ausführungsplanung des Überbaus der Strombrücke erstellt, die neben dem Endzustand auch die Herstellung im Taktschiebeverfahren einschließlich der Pontonunterstützung beim Überschieben des Stromfelds umfasst. Der Brückenzug befindet sich seit Mai 2022 im Bau.</p>","PeriodicalId":55396,"journal":{"name":"Bautechnik","volume":"102 2","pages":"103-113"},"PeriodicalIF":0.5000,"publicationDate":"2025-01-28","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":"0","resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":null,"PeriodicalName":"Bautechnik","FirstCategoryId":"5","ListUrlMain":"https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/bate.202400105","RegionNum":4,"RegionCategory":"工程技术","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":null,"EPubDate":"","PubModel":"","JCR":"Q4","JCRName":"ENGINEERING, CIVIL","Score":null,"Total":0}
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Abstract
Im Zuge des Neubaus der Autobahn A14 von Magdeburg nach Schwerin entsteht gegenwärtig der insgesamt 1110,50 m lange Brückenzug der Elbebrücke bei Wittenberge. Im Jahr 2007 wurde ein Realisierungswettbewerb ausgelobt, aus dem das Ingenieurbüro Leonhardt Andrä und Partner zusammen mit dem Architekten Jean-Jacques Zimmermann als Gewinner hervorging. Die Brücke besteht aus der 14-feldrigen, 695,15 m langen Vorlandbrücke in Spannbetonbauweise mit Regelstützweiten von 50 m sowie der dreifeldrigen, 412 m langen Strombrücke über die Elbe. Die Strombrücke wurde als einteiliger Querschnitt für beide Fahrtrichtungen der BAB konzipiert, die durch den wellenförmig gevouteten, obenliegenden Mittelträger voneinander getrennt werden. Die Trasse im Bereich der Strombrücke verläuft parallel zur bestehenden Brücke der Bundesstraße B189 und greift deren Stützweiten auf. Diese betragen für die Strombrücke 126 m – 160 m – 126 m. Die Fahrbahnplatte wird mit einer neuartigen Orthoverbundplatte ausgeführt. Dafür wurden im Zuge der Zustimmung im Einzelfall Bauteilversuche an der Universität Stuttgart durchgeführt, die das Potenzial dieser Bauweise eindrucksvoll unter Beweis stellten. Parallel zur Ausschreibung wurde die Ausführungsplanung des Überbaus der Strombrücke erstellt, die neben dem Endzustand auch die Herstellung im Taktschiebeverfahren einschließlich der Pontonunterstützung beim Überschieben des Stromfelds umfasst. Der Brückenzug befindet sich seit Mai 2022 im Bau.
期刊介绍:
Bautechnik, die Zeitschrift für den gesamten Ingenieurbau. Materialunabhängig. Fachübergreifend. Konstruktiv. Bautechnik ist die Diskussionsplattform für den gesamten Ingenieurbau. Aktuelle und zukunftweisende Themenschwerpunkte, wissenschaftliche Erstveröffentlichungen kombiniert mit Beträgen aus der Baupraxis, ein übersichtliches Layout: dieses Konzept macht Bautechnik zu einer der erfolgreichsten Fachzeitschriften für den Ingenieurbau – seit mehr als 90 Jahren