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Abstract
Die Epilepsie-Erkrankung stellt mit einer Inzidenz von 30 000/Jahr und einer Prävalenz von 400 000–80 000 Betroffenen in Deutschland eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen dar [1]. Inzidenzgipfel bestehen vor dem ersten und nach dem 65. Lebensjahr, wobei die Erstmanifestationen im höheren Alter primär durch fokale Epilepsien z. B. nach Schlaganfall, post-traumatischen Defekten oder im Rahmen von Hirnmetastasen und -tumoren bedingt wird. Dies begründet auch die zuletzt steigenden Prävalenzzahlen (4,7/1000 in 1995 auf 5,5/1000 in 2010 ) [1], nachdem angesichts des demographischen Wandels der Bevölkerungsanteil >65 Jahre von 15,6% im Jahr 1995 auf 20,7% im Jahr 2010 angestiegen ist. Eine weitere Zunahme ist zu erwarten, nachdem der Anteil der über 65-Jährigen nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes 2021 bereits 22% erreichte [2].
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