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Abstract
Zusammenfassung Der Dialog des Physikers Wolfgang Pauli und des Psychologen C. G. Jung warf Licht auf parallele Denkmuster, die einerseits bei Autoren der Früh-Renaissance erkennbar waren und die sich andererseits für das Verständnis der modernen Physik als notwendig erwiesen. Diese Denkmuster weisen gegenüber dem der Klassischen Physik eine Erweiterung auf, die einen Wirkzusammenhang jenseits dessen der Kausalität nahelegt – vorläufig als Akausalität bezeichnet. Um das Gefüge von kausalen und akausalen Strukturen zu veranschaulichen, entwarfen Pauli und Jung nach langem Ringen das Modell der Quaternität, die beiden Aspekten Rechnung tragen kann und somit einen Rahmen für physikalische, aber auch psychische Vorgänge und deren Wechselwirkung bieten kann.