Ursula Backes, G. Brinkmann, Hans-Joachim Bodenhöfer, F. Edding, Reinar Lüdeke, D. Timmermann, Heinrich Mäding, M. Pfaff, H. Schmidt, Horst Weishaupt, D. Sadowski
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Die einzelnen Beitrage sind von unterschiedlichem Tiefgang und behandeln meist auch verschiedene Teilkomplexe des Gesamtproblems bildungsfinanzierung\". Sie miissen daher auch gesondert besprochen werden. Der Beitrag von Hans-Joachim Bodenhofer (Klagenfurt) ,,Probleme der Bildungsfinanzierung Zum Stand der Diskussion\" ist ein sehr globaler, einfacher Uberblick iiber mogliche Finanzierungssysteme und die in der Literatur vorfindlichen mutmaGlichen oder wirklichen bildungspolitischen Folgen hieraus. Es fehlt eine Analyse, welche praktische Bedeutung den verschiedenen Argumenten zukommt oder wie man das feststellen konnte. Manche Behauptungen sind auch wider spruchlich. 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Der vorliegende Band enthalt Referate, die im AusschuB fur Bildungsokonomie des Vereins fur Socialpolitik in den Jahren 1983 und 1984 gehalten wurden. Die Mehrzahl der Beitrage entstand vor dem Hintergrund der jetzigen Finanzierungsschwierigkeiten fur das Bildungssystem und behandelt daher Fragen wie die, ob und in welchem Umfang die Studenten zur Finanzierung ihres Studiums beitragen sollten, ob man private Universitaten zulassen und fordern und wie man mit dem Problem der aus demographischen Griinden sinkenden Schulerzahlen fertig werden solle. Verstandlicherweise werden hier immer nur Teilaspekte aus der Sicht des jeweiligen Bearbeiters vorgetragen. Das Buch bietet also keine einheitliche Theorie. Die einzelnen Beitrage sind von unterschiedlichem Tiefgang und behandeln meist auch verschiedene Teilkomplexe des Gesamtproblems bildungsfinanzierung". Sie miissen daher auch gesondert besprochen werden. Der Beitrag von Hans-Joachim Bodenhofer (Klagenfurt) ,,Probleme der Bildungsfinanzierung Zum Stand der Diskussion" ist ein sehr globaler, einfacher Uberblick iiber mogliche Finanzierungssysteme und die in der Literatur vorfindlichen mutmaGlichen oder wirklichen bildungspolitischen Folgen hieraus. Es fehlt eine Analyse, welche praktische Bedeutung den verschiedenen Argumenten zukommt oder wie man das feststellen konnte. Manche Behauptungen sind auch wider spruchlich. Zum Beispiel wird auf S.23 oben festgestellt, daB ,,die Qualitatseigenschaften von Bildungsangeboten . . . durch die Nachfrager ex ante nicht oder nur unter hohen Kosten beurteilt werden" konnen, wahrend auf der gleichen Seite unten angegeben wird, daB ,,in der Realitat funktionsfahige Markte iiber groBe Qualitatsbereiche hinweg bestehen". Das liegt eben daran, daB Ausbildungsinstitutionen (wie andere Institutionen auch) einen ,,Ruf" genieBen, der im groBen und ganzen mit der Durchschnittsqualitat ihrer Funktionsweise iibereinstimmt. Auf S. 32 findet sich die lapidare Feststellung vom ,,spezifische(n) Defizit staatlicher Institutionen der Bildungsproduktion", das ,,im