The Special Sauce of a Pseudomarxist Media Guerilla

Adrian Jonas Haim, Jona Kleinlein
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Abstract

ZfM 25, 2/2021 Im Loot-Shooter Tom Clancy’s The Division 2 (2019) kämpfen Spieler_innen in einem dystopischen Washington, D. C. für die Befreiung einer Stadt, die sich in einem anomischen Zustand der Gewalt befindet. Diese und ähnliche rohe Wirklichkeiten populärer Computerspiele liefern dem Künstler_innenkollektiv total refusal den geeigneten Ort für ihren politischen Einsatz. Mit ihrer «pseudomarxistischen Medien-Guerilla», wie die Künstler_innen ihre Praxis benennen, koppeln total refusal die Frage der Gewalt an den Kapitalismus von AAA-Computerspielen, die dank eines immensen Produktionsund Marketingbudgets eine globale, hoch einflussreiche Industrie befördern. Gewalt steht hier also immer schon unter kapitalistischen Vorzeichen. Die Kritik am Gameplay, die die Künstler_innen – Susanna Flock, Adrian Jonas Haim, Jona Kleinlein, Robin Klengel, Leonhard Müllner und Michael Stumpf – üben, funktioniert spielimmanent: Denn total refusal unterläuft performativ die Regeln des Spiels, ohne sie zu brechen. Damit erprobt das Kollektiv die Bedingungen des Paradoxes, im Vorprogrammierten Abweichungen zu produzieren und hinterfragt so das Ursache-Wirkungs-Prinzip von Gewalt, welches Judith Butler in ihren Ausführungen zu einer Macht der Gewaltlosigkeit befragt. Denn «[s]elbst wenn Gewalt immer schon im Spiel ist und wir uns in einem Kraftfeld von Gewalt bewegen, wollen wir nicht ein Mitspracherecht darüber haben, ob Gewalt weiter angewendet werden soll»? 1 Ein solches Mitspracherecht im Spiel zeigt sich etwa, wenn sich Avatare nicht im antagonistischen Schusswechsel, sondern tänzerisch in Choreografien zusammenfinden (Money is a Form of Speech, 2021). Die innerhalb des Gameplays derart eröffneten Potenziale werden über Machinimas und In-GamePhotography dokumentiert und zu kritischen und humorvollen Argumenten ausformuliert. Über die Kollektivierung der Spielfiguren, den deeskalierenden Blick auf Kampfschauplätze – in Operation Jane Walk (2018) inszeniert als Architekturstadtführung durch New York – oder die Auseinandersetzung mit den ‹Arbeitsbedingungen› von NPCs (programmierten Statist_innen im Spielhintergrund) in Hardly Working (2021) widmen total refusal Computerspielwirklichkeiten um: zur Einübung in den kreativen Ungehorsam. Folgt man dieser aneignenden Logik, so können gerade Computerspiele, in denen Gewalt als Selbstzweck gilt, als ‹Petrischale› für Butlers Argument dienen und für die konsequente Überprüfung der Unvermeidbarkeit von Gewalt wirksam werden. — T O TA L R E F U S A L
伪马克思主义媒体游击队的特殊调味品
ZfM . 25, 2021年2月2021年2月" 2:这些和类似的流行电子游戏为艺术家的内部团体提供了进行政治行动的地方其«pseudomarxistischen Medien-Guerilla»,Künstler_innen练习指定建筑完全refusal暴力问题向资本主义的AAA-Computerspielen全因一个巨大Produktionsund Marketingbudgets .提拔全球、高影响力的产业所以,暴力永远是资本主义的威胁庶几是庶几?因为完全失败的进化论违反了这个游戏的规则,却没有打破。通过这样的联盟,联盟回答了在预定的偏差中产生矛盾的前提,质疑了暴力的因果作用原则。因为«[s] elbst如果暴力一直都是在游戏里是和我们在一个力场,武力打动我们,我们不需要有发言权,暴力是否会继续调整»?比方说,当化身不是靠枪口交火,而是跳上舞蹈表演的时候就可以感觉到。(2021年,2021年)在game平原上展现出来的巨大潜力被记录在案,成为了一些批评和幽默的论据。关于集体化是的,deeskalierenden一眼Kampfschauplätze——简走路行动(2018年)下令Architekturstadtführung通过纽约或解决‹工作条件›NPCs(模拟器Statist_innen在Hardly Spielhintergrund)工作报告(2021年)问题完全refusal Computerspielwirklichkeiten为:以Einübung创造性不服从.这个aneignenden,逻辑正在玩电脑游戏的暴力作为目的,认为‹培养皿›其侍奉巴特勒的观点和信息审查有效.意料之外的暴力我从那以后就一直住在这
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