{"title":"Die Erweiterte Psychosomatische Bedeutung der 8 AOG","authors":"Uta Zühlsdorff","doi":"10.1007/s15009-026-6059-x","DOIUrl":null,"url":null,"abstract":"<p>Der Beitrag untersucht die erweiterte, vor allem psychosomatische Bedeutung der 8 außerordentlichen Gefäße (8 AOG) im Kontext traditioneller chinesischer Medizin und körpertherapeutischer Deutungsansätze. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie diese Gefäße als komplementäre Funktionssysteme verstanden werden können, die Konstitution, Entwicklung, Selbstregulation und psychoemotionale Verarbeitung beeinflussen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Verbindung von pränataler und postnataler Essenz, transgenerationalen Prägungen, chronischem Schmerz, emotionaler Verarbeitung sowie therapeutischer Veränderungsbereitschaft. Unter Einbeziehung der Eutonie nach Glaser, der psychoemotionalen Perspektive Yvonne Farrells und der Tradition der „Goldenen Nadel“ wird gezeigt, dass die 8 AOG nicht nur physiologische, sondern auch identitätsbildende und psychosomatische Dimensionen berühren. Der Text deutet sie damit als vermittelnde Instanz zwischen körperlicher Regulation, psychischer Integration und individueller Lebensausrichtung.</p>","PeriodicalId":100072,"journal":{"name":"Akupunktur & Aurikulomedizin","volume":"52 3","pages":"26 - 34"},"PeriodicalIF":0.0000,"publicationDate":"2026-09-17","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":"0","resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":null,"PeriodicalName":"Akupunktur & Aurikulomedizin","FirstCategoryId":"1085","ListUrlMain":"https://link.springer.com/article/10.1007/s15009-026-6059-x","RegionNum":0,"RegionCategory":null,"ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":null,"EPubDate":"","PubModel":"","JCR":"","JCRName":"","Score":null,"Total":0}
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Abstract
Der Beitrag untersucht die erweiterte, vor allem psychosomatische Bedeutung der 8 außerordentlichen Gefäße (8 AOG) im Kontext traditioneller chinesischer Medizin und körpertherapeutischer Deutungsansätze. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie diese Gefäße als komplementäre Funktionssysteme verstanden werden können, die Konstitution, Entwicklung, Selbstregulation und psychoemotionale Verarbeitung beeinflussen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Verbindung von pränataler und postnataler Essenz, transgenerationalen Prägungen, chronischem Schmerz, emotionaler Verarbeitung sowie therapeutischer Veränderungsbereitschaft. Unter Einbeziehung der Eutonie nach Glaser, der psychoemotionalen Perspektive Yvonne Farrells und der Tradition der „Goldenen Nadel“ wird gezeigt, dass die 8 AOG nicht nur physiologische, sondern auch identitätsbildende und psychosomatische Dimensionen berühren. Der Text deutet sie damit als vermittelnde Instanz zwischen körperlicher Regulation, psychischer Integration und individueller Lebensausrichtung.