{"title":"Erkennen und Behandeln von Atemdyssynchronien bei mechanischer Ventilation","authors":"Selina Sartori","doi":"10.1007/s44179-026-00353-2","DOIUrl":null,"url":null,"abstract":"<p>Bei einer Patient-Ventilator-Asynchronie (PVA) liegt eine fehlende Übereinstimmung zwischen spontaner Atemaktivität und der vom Beatmungsgerät applizierten Unterstützung vor. Diese Diskrepanz kann sich auf Triggering, Zyklisierung, inspiratorischen Flow oder Tidalvolumen beziehen und führt zu einer ineffektiven Ventilation. PVAs sind ein häufiges und klinisch relevantes Problem der mechanischen Beatmung und gehen unter anderem mit verlängerter Beatmungsdauer und erhöhter Mortalität einher. Neben der Optimierung klassischer Beatmungsparameter ist die Synchronisation zwischen Patient:innen und Ventilator von zentraler Bedeutung. Viele PVAs lassen sich durch die Analyse von Druck- und Flowkurven erkennen, ein relevanter Anteil erfordert jedoch ein erweitertes Monitoring. Eine gezielte Anpassung von Trigger‑, Flow-, und Cycling-Einstellungen bildet die Grundlage der Therapie. Zudem wurden adaptive Beatmungsformen entwickelt, um das Auftreten von PVAs zu reduzieren.</p>","PeriodicalId":100077,"journal":{"name":"An?sthesie Nachrichten","volume":"8 2","pages":"95 - 102"},"PeriodicalIF":0.0000,"publicationDate":"2026-06-04","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s44179-026-00353-2.pdf","citationCount":"0","resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":null,"PeriodicalName":"An?sthesie Nachrichten","FirstCategoryId":"1085","ListUrlMain":"https://link.springer.com/article/10.1007/s44179-026-00353-2","RegionNum":0,"RegionCategory":null,"ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":null,"EPubDate":"","PubModel":"","JCR":"","JCRName":"","Score":null,"Total":0}
引用次数: 0
Abstract
Bei einer Patient-Ventilator-Asynchronie (PVA) liegt eine fehlende Übereinstimmung zwischen spontaner Atemaktivität und der vom Beatmungsgerät applizierten Unterstützung vor. Diese Diskrepanz kann sich auf Triggering, Zyklisierung, inspiratorischen Flow oder Tidalvolumen beziehen und führt zu einer ineffektiven Ventilation. PVAs sind ein häufiges und klinisch relevantes Problem der mechanischen Beatmung und gehen unter anderem mit verlängerter Beatmungsdauer und erhöhter Mortalität einher. Neben der Optimierung klassischer Beatmungsparameter ist die Synchronisation zwischen Patient:innen und Ventilator von zentraler Bedeutung. Viele PVAs lassen sich durch die Analyse von Druck- und Flowkurven erkennen, ein relevanter Anteil erfordert jedoch ein erweitertes Monitoring. Eine gezielte Anpassung von Trigger‑, Flow-, und Cycling-Einstellungen bildet die Grundlage der Therapie. Zudem wurden adaptive Beatmungsformen entwickelt, um das Auftreten von PVAs zu reduzieren.