{"title":"Dr. med. Kerstin Müller, MME (University Bern) *09.11.1968 +21.10.2010","authors":"S. Biller","doi":"10.3205/ZMA000733","DOIUrl":null,"url":null,"abstract":"Am 21 Oktober 2010 ist Kerstin Müller mit nur 41 Jahren plötzlich und unerwartet gestorben. Kerstin Müller war Chirurgin und hat sich zusätzlich, bereits sehr bald nach ihrem Studium in Bonn, noch während ihrer Weiterbildung, der Medizindidaktik gewidmet. So gehört sie der ersten Kohorte desMME-Studienganges in Bern an, den Sie 2001 mit ihrer Masterthese „PJ: Schlüsselstellung zwischen Theorie und Alltag – Entwurf eines Curriculums für PJ-Studierende im Tertial Chirurgie“ erfolgreich abschloss. Im gleichen Jahr wurde Sie Fachärztin für Chirurgie in Bonn und im Folgejahr wurde ihr erster Sohn geboren. Sie wechselte 2002 nach Freiburg, wo sie sowohl als Chirurgin im Department Orthopädie/Traumatologie an der Uniklinik als auch im Studiendekanat arbeitete. Sie setzte sich einerseits direkt für die Ausbildung der Studierenden in ihrem Fachbereich ein, andererseits übernahm siemit die Aufgabe, die neue Approbationsordnung in Freiburg umzusetzen und die dafür notwendige Infrastruktur zu schaffen. Insbesondere aber begründete Sie in Freiburg die Medizindidaktik, der ihr besonderes Interesse galt. Hierfür entwickelte sie ein fakultätsinternes Konzept und stand beratend für alle Fragen dieses Bereichs fakultätsweit zur Verfügung. Sie förderte die Medizindidaktik aber auch über die Grenzen Freiburgs hinaus. So war sie als Programmbeauftragte, Ausbilderin und Tutorin für das Tübinger Kompetenzzentrum Medizindidaktik tätig, wo sie auch an der Entwicklung des Programms beteiligt war. Ebenso arbeitete sie bei den ersten Entwicklungstreffen für den MME Deutschland mit. Auch in der medizindidaktischen Forschung setzte sie Maßstäbe. So gelang es ihr zusammen mit einer Arbeitsgruppe eine Drittmittelförderung für ein medizindidaktisches Forschungsprojekt einzuwerben: „Teaching EbM to Medical Students and Residents“ (Volkswagenstiftung). Nach der Geburt ihres zweiten Sohnes 2005 arbeitete sie weiter als Chirurgin und in der Ausbildung der Studierenden. Seit 2009war sie an einem akademischen Lehrkrankenhaus der Uni Freiburg, in Titsee-Neustadt tätig, wo sie ebenfalls in der Ausund Weiterbildung tätig war und insbesonderemit der Betreuung der PJ-Studierenden betraut war. Kerstin Müller war immer hoch engagiert und überaus optimistisch in ihrem Tun. Sie verstand zu begeistern und in ihrer kollegialen Art zu fördern und fordern, mit dem Ziel fest vor Augen und zum Wohle aller Beteiligten. Im klinischen Alltag war sie eine hochgeschätzte Kollegin, in der klinischen Ausbildung war sie eine außergewöhnliche Lehrerin und in der Entwicklung der Medizindidaktik in Deutschland ist ihr eine tragende Rolle zuzuschreiben.","PeriodicalId":125822,"journal":{"name":"GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung","volume":"18 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0000,"publicationDate":"2011-05-16","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":"0","resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":null,"PeriodicalName":"GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung","FirstCategoryId":"1085","ListUrlMain":"https://doi.org/10.3205/ZMA000733","RegionNum":0,"RegionCategory":null,"ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":null,"EPubDate":"","PubModel":"","JCR":"","JCRName":"","Score":null,"Total":0}
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Abstract
Am 21 Oktober 2010 ist Kerstin Müller mit nur 41 Jahren plötzlich und unerwartet gestorben. Kerstin Müller war Chirurgin und hat sich zusätzlich, bereits sehr bald nach ihrem Studium in Bonn, noch während ihrer Weiterbildung, der Medizindidaktik gewidmet. So gehört sie der ersten Kohorte desMME-Studienganges in Bern an, den Sie 2001 mit ihrer Masterthese „PJ: Schlüsselstellung zwischen Theorie und Alltag – Entwurf eines Curriculums für PJ-Studierende im Tertial Chirurgie“ erfolgreich abschloss. Im gleichen Jahr wurde Sie Fachärztin für Chirurgie in Bonn und im Folgejahr wurde ihr erster Sohn geboren. Sie wechselte 2002 nach Freiburg, wo sie sowohl als Chirurgin im Department Orthopädie/Traumatologie an der Uniklinik als auch im Studiendekanat arbeitete. Sie setzte sich einerseits direkt für die Ausbildung der Studierenden in ihrem Fachbereich ein, andererseits übernahm siemit die Aufgabe, die neue Approbationsordnung in Freiburg umzusetzen und die dafür notwendige Infrastruktur zu schaffen. Insbesondere aber begründete Sie in Freiburg die Medizindidaktik, der ihr besonderes Interesse galt. Hierfür entwickelte sie ein fakultätsinternes Konzept und stand beratend für alle Fragen dieses Bereichs fakultätsweit zur Verfügung. Sie förderte die Medizindidaktik aber auch über die Grenzen Freiburgs hinaus. So war sie als Programmbeauftragte, Ausbilderin und Tutorin für das Tübinger Kompetenzzentrum Medizindidaktik tätig, wo sie auch an der Entwicklung des Programms beteiligt war. Ebenso arbeitete sie bei den ersten Entwicklungstreffen für den MME Deutschland mit. Auch in der medizindidaktischen Forschung setzte sie Maßstäbe. So gelang es ihr zusammen mit einer Arbeitsgruppe eine Drittmittelförderung für ein medizindidaktisches Forschungsprojekt einzuwerben: „Teaching EbM to Medical Students and Residents“ (Volkswagenstiftung). Nach der Geburt ihres zweiten Sohnes 2005 arbeitete sie weiter als Chirurgin und in der Ausbildung der Studierenden. Seit 2009war sie an einem akademischen Lehrkrankenhaus der Uni Freiburg, in Titsee-Neustadt tätig, wo sie ebenfalls in der Ausund Weiterbildung tätig war und insbesonderemit der Betreuung der PJ-Studierenden betraut war. Kerstin Müller war immer hoch engagiert und überaus optimistisch in ihrem Tun. Sie verstand zu begeistern und in ihrer kollegialen Art zu fördern und fordern, mit dem Ziel fest vor Augen und zum Wohle aller Beteiligten. Im klinischen Alltag war sie eine hochgeschätzte Kollegin, in der klinischen Ausbildung war sie eine außergewöhnliche Lehrerin und in der Entwicklung der Medizindidaktik in Deutschland ist ihr eine tragende Rolle zuzuschreiben.
2010年10月21日,克斯坦米勒意外去世,年仅41岁。kst in muller是一位医生,在您从波恩大学毕业后不久因此,她属于伯尔尼的第一大排德姆思考,在2001年,她的哲学论文“PJ:理论与现实之间的关键位置——上方三生参加的腿部手术。”同年她在波恩担任首席外科医生,并且在接着的一年她生了第一个儿子。她在2002年搬到弗莱堡,在那里她既从事外科医生/创伤外科在医学院和大学预科工作。一方面,它直接支持学院学生的训练,另一方面,它又负责执行在弗莱堡制定的新条例和建立必要的基础设施。但是她在弗瑞堡说过,她已经看过网上的医学治疗她为此拟订了学院内部的概念,就这些机构的一切问题都作了顾问。但是她在弗立伯格以外的地方她不可吝啬的不可吝啬她还在德国参加了第一届发展会议。她还在医学研究领域在她加入的一个团体的研究部门内,她发起第三次医学研究:“大学生和家属协会”2005年她生下了第二任儿子,继续担任医生和学生教育。自2009年以来,她在弗莱堡大学一个学术诊所工作,在新生城市服务,辅导员也参与了教育和培训工作,指导pj学生。克斯坦。米勒一向十分热心和乐观。以一种合一的方式鼓励和鼓励他们,要让他们当众明白并以造福所有人的方式。在日常生活中她是一个评价很高的同事,在临床训练中她是一位非凡的教师,在德国医学领域的发展中她成为了中学生。