{"title":"Die Lungenarterienembolie – Risikostratifizierung und interventionelle Therapie","authors":"Laura Kleinebrecht, M. Kelm, T. Zeus","doi":"10.1055/s-0041-108556","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0041-108556","url":null,"abstract":"Die Prognose eines Patienten mit Lungenarterienembolie hängt stark davon ab, dass die Krankheit in ihrer Schwere richtig diagnostiziert und effizient therapiert wird. Sowohl für die Diagnose als auch für die Risikostratifizierung wurden Scoring-Systeme entwickelt, die das Prozedere standardisieren sollen, um eine gute Patientenversorgung zu gewährleisten. Die medikamentöse Therapie der Lungenarterienembolie kann durch die Zulassung der neuen oralen Antikoagulanzien sicherer und komfortabler für den Patienten gestaltet werden. Die Reperfusionstherapie ist den schwersten Fällen vorbehalten. Hier bleibt abzuwarten, ob der interventionelle Therapieansatz sicher und effektiv genug ist, um zur First-line-Therapie zu avancieren.","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"9 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2015-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"127814120","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Neuregelungen zum Entlassmanagement der Krankenhäuser – Ausweitung der Regelungen durch das Versorgungsstärkungsgesetz","authors":"I. Häser","doi":"10.1055/S-0041-109286","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/S-0041-109286","url":null,"abstract":"Der Gesetzgeber möchte durch die Neuregelung Lücken in der Versorgung schließen. In der Praxis wird die Umsetzung der Regelung aber wohl noch einige Hürden zu überwinden haben.","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"65 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2015-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"134452663","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Der rhythmologische Notfall – Wie helfen Algorithmen bei Diagnose und Therapie?","authors":"Jan Schmidt, Dong-In Shin","doi":"10.1055/s-0041-108692","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0041-108692","url":null,"abstract":"Herzrhythmusstörungen können ein variables klinisches Bild von unspezifischen Symptomen bis hin zum plötzlichen Herztod zeigen. Eine Herausforderung liegt in der Einordnung und Initialtherapie der unterschiedlichen Herzrhythmusstörungen mittels der in der Akutsituation begrenzten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. Hilfreich sind dabei vereinfachende Algorithmen zur raschen Ableitung der therapeutischen Maßnahmen. Zentrale Bedeutung kommt der Einschätzung der hämodynamischen Stabilität des Patienten zu, da sich danach die Dringlichkeit der antiarrhythmischen Therapie richtet. Neben der akuten elektrischen Kardioversion können in der Notfallmedizin mit einer eingeschränkten Auswahl an antiarrhythmischen Wirkstoffen die meisten klinisch relevanten Arrhythmien suffizient behandelt werden.","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"19 5 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2015-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"123563816","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Das akute Koronarsyndrom – Definition, Untersuchungskomponenten und Therapiepfade","authors":"M. Totzeck, T. Rassaf","doi":"10.1055/s-0041-108698","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0041-108698","url":null,"abstract":"Das akute Koronarsyndrom ist die häufigste Todesursache weltweit. Brustschmerz, als Leitsymptom des akuten Koronarsyndroms, ist eine der häufigsten Vorstellungsgründe in Notfallambulanzen. Ein Zehntel dieser Patienten wird abschließend mit einem akuten Myokardinfarkt diagnostiziert. Die Diskriminierung von kardialen und nicht-kardialen Ursachen ist von herausragender Wichtigkeit in der Akutversorgung von Brustschmerzpatienten. Wir nehmen in dem folgenden Übersichtartikel zunächst Bezug auf die in den Leitlinien verankerte Definition des akuten Myokardinfarktes. Hiernach beschreiben wir die wesentlichen Untersuchungskomponenten bestehend aus klinischer Untersuchung, EKG und Bluttests. Abschließend charakterisieren wir die hieraus resultierenden Therapiepfade und insbesondere die Reperfusionstherapie.","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"19 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2015-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"126105318","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Neue Möglichkeiten der Strahlentherapie – Update ASCO 2015","authors":"W. Wagner","doi":"10.1055/s-0041-108308","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0041-108308","url":null,"abstract":"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Informationsneugehalt der vorgestellten Studien doch eher relativ ist. Dass die Kombinationsbehandlung aus Radiochirurgie und Ganzhirnbestrahlung das Überleben nicht verbessert, wurde auch bereits früher nachgewiesen. Dass ältere Patienten schlechter von der Behandlung, insbesondere von Kombinationsbehandlungen aus Chemotherapie und Strahlentherapie profitieren, ist auch nicht ganz unbekannt. Wirklich neu ist das Ergebnis zur Kombinationsbehandlung beim High-risk-Prostatakarzinom, wo die Kombination aus Hormonen und Chemotherapie bessere Ergebnisse bringt quoad vitam als die bimodale Therapie. Ebenfalls neu ist die Erkenntnis, dass beim DCIS die zusätzliche Gabe von Aromatasehemmern bei Patienten, die jünger sind als 60 Jahre, in der Kombination mit Strahlentherapie bessere Ergebnisse erbringt als Tamoxifen.","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"18 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2015-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"129341178","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Sieg der Ökonomie über unsere ärztliche Ethik?","authors":"M. Leschke","doi":"10.1055/s-0041-109291","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0041-109291","url":null,"abstract":"","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"92 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2015-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"126187352","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Aktuelle Entwicklungen der pädiatrischen Onkologie – Neue Therapieoptionen, Versorgungskonzepte und Nachsorge","authors":"A. Eggert","doi":"10.1055/s-0041-108253","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0041-108253","url":null,"abstract":"Etwa jedes 420. Kind erkrankt in Deutschland an einer Krebserkrankung. Aufgrund der altersspezifischen Besonderheiten erfolgen Diagnostik und Therapie in hierfür spezialisierten Behandlungszentren mit definierten Strukturmerkmalen. Eingebunden sind diese pädiatrisch-onkologischen Zentren in ein Netzwerk von Referenzeinrichtungen unter dem Dach der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH). Behandlungen innerhalb dieser Strukturen garantieren zunehmend bessere Heilungschancen unter Minimierung behandlungsassoziierter Akut- und Spätfolgen. Innerhalb der jeweiligen Therapieoptimierungsstudien werden bewährte Behandlungsstrategien fortlaufend evaluiert und neue Therapieoptionen unter kontrollierten Bedingungen untersucht. Auch die Patienten der pädiatrischen Onkologie werden zukünftig von neuen Therapiestrategien durch molekular gezielte Medikamente oder Immuntherapien profitieren. In den nächsten Jahren besteht insbesondere ein großer Bedarf, neue Versorgungskonzepte für Jugendliche und junge Erwachsene mit Krebserkrankungen sowie für die Nachsorge Langzeitüberlebender zu entwickeln.","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"16 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2015-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"125940377","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}
{"title":"Digitalisierung der gewebebasierten Tumordiagnostik – Möglichkeiten und Grenzen der Telepathologie / virtuellen Mikroskopie","authors":"M. Dietel, F. Klauschen, P. Hufnagl","doi":"10.1055/s-0041-109301","DOIUrl":"https://doi.org/10.1055/s-0041-109301","url":null,"abstract":"Die in allen Bereichen des täglichen Lebens zunehmende Digitalisierung hat im letzten Jahrzehnt auch die Pathologie massiv verändert, indem mittels digitaler Techniken die histologischen Schnitte erfasst (gescannt) werden und in verschiedenster Form der weiteren Prozessierung zugeführt werden können. Die Digitalisierung der Morphologie wird zur verstärkten Nutzung quantitativer Analysen, zum verbesserten interkollegialen Austausch (Zweitmeinung), zur Qualitätsverbesserung und zur Professionalisierung der interdisziplinären Tumorkonferenzen beitragen. Die neuen Möglichkeiten der virtuellen Mikroskopie mit den proteinbezogenen und molekularen Entwicklungen zu einer umfassenden Betrachtung von Tumoren zu verbinden, stellt die Herausforderung der Zukunft in der gewebebasierten Diagnostik dar.","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"98 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0,"publicationDate":"2015-12-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":null,"resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":"126894713","PeriodicalName":null,"FirstCategoryId":null,"ListUrlMain":null,"RegionNum":0,"RegionCategory":"","ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":"","EPubDate":null,"PubModel":null,"JCR":null,"JCRName":null,"Score":null,"Total":0}