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Abstract
Etwa jedes 420. Kind erkrankt in Deutschland an einer Krebserkrankung. Aufgrund der altersspezifischen Besonderheiten erfolgen Diagnostik und Therapie in hierfür spezialisierten Behandlungszentren mit definierten Strukturmerkmalen. Eingebunden sind diese pädiatrisch-onkologischen Zentren in ein Netzwerk von Referenzeinrichtungen unter dem Dach der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH). Behandlungen innerhalb dieser Strukturen garantieren zunehmend bessere Heilungschancen unter Minimierung behandlungsassoziierter Akut- und Spätfolgen. Innerhalb der jeweiligen Therapieoptimierungsstudien werden bewährte Behandlungsstrategien fortlaufend evaluiert und neue Therapieoptionen unter kontrollierten Bedingungen untersucht. Auch die Patienten der pädiatrischen Onkologie werden zukünftig von neuen Therapiestrategien durch molekular gezielte Medikamente oder Immuntherapien profitieren. In den nächsten Jahren besteht insbesondere ein großer Bedarf, neue Versorgungskonzepte für Jugendliche und junge Erwachsene mit Krebserkrankungen sowie für die Nachsorge Langzeitüberlebender zu entwickeln.