{"title":"Software zur Unterstützung der Differenzialdiagnose in der Inneren Medizin – Auswirkungen auf die Qualität der Medizin","authors":"T. Müller, A. Jerrentrup, H. Fritsch, J. Schäfer","doi":"10.1055/s-0042-106355","DOIUrl":null,"url":null,"abstract":"Die Differenzialdiagnose ist zweifelsohne die wichtigste und intellektuell herausforderndste Aufgabe des Arztes. Frühere Expertensysteme zur Unterstützung konnten sich aufgrund der hohen Komplexität nicht in der breiten Praxis etablieren. Auch war es schlichtweg unmöglich, das gesamte medizinische Wissen zu operationalisieren. Heutige Systeme präsentieren dem Anwender auf Grundlage der eingegebenen Symptome eine strukturierte Liste an möglichen Differenzialdiagnosen. Dies in Verbindung mit ansprechenden und intuitiven Benutzeroberflächen führt zu einem steigenden Einsatz. Gerade die Innere Medizin profitiert aufgrund der Komplexität der Symptome und hohen Anzahl der Diagnosen von dem Einsatz solcher Systeme. Durch unterstützenden Einsatz kann die Geschwindigkeit der Diagnosefindung erhöht und Fehldiagnosen vermieden werden, wodurch insgesamt die Behandlungsqualität gesteigert werden kann.","PeriodicalId":101734,"journal":{"name":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","volume":"24 1","pages":"0"},"PeriodicalIF":0.0000,"publicationDate":"2016-05-01","publicationTypes":"Journal Article","fieldsOfStudy":null,"isOpenAccess":false,"openAccessPdf":"","citationCount":"4","resultStr":null,"platform":"Semanticscholar","paperid":null,"PeriodicalName":"Klinikarzt – Medizin im Krankenhaus","FirstCategoryId":"1085","ListUrlMain":"https://doi.org/10.1055/s-0042-106355","RegionNum":0,"RegionCategory":null,"ArticlePicture":[],"TitleCN":null,"AbstractTextCN":null,"PMCID":null,"EPubDate":"","PubModel":"","JCR":"","JCRName":"","Score":null,"Total":0}
引用次数: 4
Abstract
Die Differenzialdiagnose ist zweifelsohne die wichtigste und intellektuell herausforderndste Aufgabe des Arztes. Frühere Expertensysteme zur Unterstützung konnten sich aufgrund der hohen Komplexität nicht in der breiten Praxis etablieren. Auch war es schlichtweg unmöglich, das gesamte medizinische Wissen zu operationalisieren. Heutige Systeme präsentieren dem Anwender auf Grundlage der eingegebenen Symptome eine strukturierte Liste an möglichen Differenzialdiagnosen. Dies in Verbindung mit ansprechenden und intuitiven Benutzeroberflächen führt zu einem steigenden Einsatz. Gerade die Innere Medizin profitiert aufgrund der Komplexität der Symptome und hohen Anzahl der Diagnosen von dem Einsatz solcher Systeme. Durch unterstützenden Einsatz kann die Geschwindigkeit der Diagnosefindung erhöht und Fehldiagnosen vermieden werden, wodurch insgesamt die Behandlungsqualität gesteigert werden kann.